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HSV: Neu-Frankfurter Müller kritisiert Klub und Trainer Titz nach Abgang

"Image eines Söldners": Müller tritt gegen den HSV nach

14/06/2018 um 11:59Aktualisiert 14/06/2018 um 12:00

Der zu Eintracht Frankfurt wechselnde Nicolai Müller scheidet im Unfrieden vom Hamburger SV. "Ich habe mir mit meiner Entscheidung lange Zeit gelassen, weil ich Hamburg nicht unter Druck setzen wollte. Aber offenbar hat keinem etwas daran gelegen, dass ich bleibe", sagt der 30-Jährige zu "Bild" und kritisiert auch HSV-Trainer Christian Titz, der "nie ein Wort mit mir gesprochen" habe.

Kurz vor dem ersten Saisonspiel im August 2017 seien sich Müller und der der HSV laut Auskunft des Offensivspielers über einen neuen Zweijahresvertrag handelseinig gewesen.

Dann riss sich Müller beim Torjubel gegen Augsburg das Kreuzband, "und plötzlich war alles doch nicht mehr so klar. Als ich gemerkt habe, dass es nicht mehr wirklich weitergeht, habe ich die Sache für mich erst einmal abgehakt und mich auf meine Reha konzentriert."

Der Hamburger Aufsichtsrat habe "sicher entscheidenden Anteil" an Müllers Abgang, moniert der zweimalige deutsche Nationalspieler, dem obendrein missfällt, auf einmal "das Image eines Söldners" mit sich herumzutragen. Sprich: jemand zu sein, "der den Klub verlässt, nur weil er absteigt".

Als die Anfrage aus Frankfurt kam, hatte Müller sofort "Bauchkribbeln. Verein, Stadt, Fans, Europa - es hat einfach alles gepasst."

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