HSV: Rundumschlag von Papadopoulos
Kyriakos Papadopoulos holt beim Hamburger SV nach der 0:6-Niederlage beim FC Bayern München zum Rundumschlag aus. "Jeden Tag passiert etwas Neues. Wir wissen nicht, wie es weitergeht, wir wissen gar nichts", sagte der Grieche. Der Verteidiger kritisiert vor allem die Transferpolitik und blinden Aktionismus beim HSV und setzt nun alle Hoffnungen auf das "Endspiel" gegen Hertha BSC.
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Gut war's nicht. Eher: richtig schlecht. Gemeint: Der Auftritt des Hamburger SV beim FC Bayern München. Mal wieder - 3:50 Tore in den letzten acht Gastspielen an der Isar.
Nicht gut war auch Verteidiger Kyriakos Papadopoulos. Der Grieche irrte mehrfach orientierungslos durch den HSV-Strafraum, verlor Bayern-Torjäger Robert Lewandowski mehrfach aus den Augen.
Nach dem Spiel war Papadopoulos dann aber wieder bissig, als es um die Analyse der HSV-Talfahrt ging.
HSV: Papadopoulos kritisiert Transferpolitik
"Meiner Meinung nach wurden hier Fehler vor der Saison und auch im Winter gemacht", sagte der 26-Jährige und meinte die Transferpolitik des HSV.
Vor allem das Fehlen eines Top-Stürmers schlug Papadopoulos aufs Gemüt. "Alle haben Hilfe bekommen, nur wir nicht", sagte Papadopoulos, "die anderen haben jetzt Stürmer, die Tore schießen."
Im Abstiegskampf hatten sich im Winter zum Beispiel der VfB Stuttgart mit Mario Gomez und der 1. FC Köln mit Simon Terodde verstärkt. Beim HSV stürmte zuletzt der zuvor ausgemusterte Sven Schipplock (zwei Tore in den letzten 54 Bundesliga-Einsätzen).
Der HSV schlug hingegen im Winter weitere Millionenspritzen von Investor Klaus-Michael Kühne aus.
Papadopoulos: "Wir wissen gar nichts"
Papadopoulos kritisierte zudem den Aktionismus im Verein. "Jeden Tag passiert etwas Neues. Wir wissen nicht, wie es weitergeht, wir wissen gar nichts. Es ist meine schwierigste Zeit als Profi", sagte der 26-Jährige.
Am Trainer sei die Misere aktuell nicht festzumachen:
HSV: Resthoffnung gegen Hertha
Was bleibt, ist ein Fünkchen Hoffnung. "Wir haben jetzt wieder Gegner, die auf Augenhöhe sind", sagte der Grieche.
Mit Hertha BSC kommt am Samstag ein verwundbarer Gegner nach Hamburg, die Berliner haben nur eins der letzten neun Spiele gewonnen.
Das HSV-Ziel: Endlich die eigene Negativserie von 13 sieglosen Spielen beenden.
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