Kyriakos Papadopoulos verspricht bei Eurosport eine bessere HSV-Saison

Kyriakos Papadopoulos ist das neue Herzstück der Abwehr des Hamburger SV. Bei Eurosport spricht er exklusiv über seinen permanenten Wechsel, den Anteil von Trainer Markus Gisdol daran und über die Ziele der neuen HSV-Saison. Dem 25-Jährigen bringt der HSV aufgrund dessen Verletzungsanfälligkeit viel Vertrauen entgegen; das will der Abwehrspieler nun mit Einsatz und Emotionen zurückzahlen.

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

Kyriakos Papadopoulos sieht leicht gehetzt aus, hier in Tirol. Das Trainingslager des Hamburger SV in Österreich ist voll im Gange, als Eurosport den neuen Abwehrboss des HSV zum Interview trifft.
Mit roten Wangen und in seinem blauen Trainingsshirt mit der für einen Verteidiger ungewöhnlichen Nummer neun nimmt er auf der Couch Platz und plaudert dann frei über sich, den HSV, seine Ziele.
Über allem steht beim HSV für die Saison 2017/18 (die Bundesliga ab sofort live im Eurosport Player): bloß nicht wieder unten reinrutschen!
Um dem Angst-Wort "Relegation" in Hamburg zu entgehen, dafür haben sie ihn fest von Bayer Leverkusen verpflichtet.

Papadopoulos will HSV-Saison ohne "Kopfschmerzen"

Keine Panik, sagt Papadopoulos im Interview mit Eurosport. "Ich bin hundert prozentig davon überzeugt, dass wir es schaffen können, eine bessere Saison zu spielen", so der Grieche. Viel Überzeugung, ein wenig Wunsch:
Nach oben gegangen ist es beim HSV eigentlich schon. In der Rückrunde. Die Papadopoulos-Tabelle - er kam erst im Winter - sagt aus: Platz acht für Hamburg im Kalenderjahr 2017, so viele Punkte wie der FC Schalke 04 (25 in 18 Spielen).

Papadopoulos und Gisdol - das passt

Neben ihm ein Garant für den Hamburger Aufschwung: Markus Gisdol. Beide kennen sich aus gemeinsamen Schalker Tagen, wo Gisdol Ralf Rangnick in der Saison 2011/12 als Co-Trainer assistierte. "Wir müssen das einbringen, was der Trainer sagt - dann bin ich mir sicher, dass wir besser spielen werden", meint Papadopoulos.
Für ihn persönlich war Gisdol indes ein wichtiger Baustein bei der Entscheidung pro HSV. "Der Trainer ist ein großer Grund, dass ich hier bin", gibt der 25-Jährige gegenüber Eurosport zu:

Verletzungsanfälligkeit immer ein Thema

Papadopoulos selbst steht vor allem für eins: bedingungslosen Einsatz. Das kommt gut an, beim Coach, bei den Fans in Hamburg, die dem Team oftmals vorwarfen, nicht alles für die Raute zu geben. Beim Griechen ist das anders, er führt, auch ohne Kapitänsbinde:
So einsatzfreudig der Grieche jedoch ist, seine Verletzungsanfälligkeit ist ein großes Thema. So verpasste er in seinen sieben Bundesliga-Jahren für den FC Schalke 04 (2010-2014), Bayer Leverkusen (2014-2016), RB Leipzig (2016) und den HSV insgesamt 115 Spiele, im Schnitt also 16,4 pro Saison.

Wadenprobleme bei Papadopoulos

Vor allem Knie und Schulter waren mehrfach betroffen, sind weiter ein Risiko. Deswegen auch das einsatzbezogene Ablösepaket: dem Vernehmen nach zahlte der HSV gleich sechs Millionen Euro an Leverkusen, drei weitere fließen, wenn Papadopoulos eine bestimmte Anzahl an Einsätzen erreicht.
Über Papadopoulos' grundsätzlicher Eignung für die Abwehr des HSV besteht kein Zweifel, davon konnte sich jeder in der Rückrunde der abgelaufenen Saison überzeugen, als er 16-mal in der Startelf auflief und zwei Tore erzielte, damit Anteil am Nicht-Abstieg des HSV hatte.
"Es ist meine feste Überzeugung, dass wir ohne die in der Winterpause geholten Verstärkungen abgestiegen wären", sagte auch Vorstandschef Heribert Bruchhagen. Verletzungsfrei kam der 25-Jährige dennoch nicht durch die Halbsaison. "Ich hatte in der vergangenen Saison einen Muskelfaserriss und habe die letzten Spiele trotzdem damit gespielt. Es ist schon besser. Ich spüre sie noch ein bisschen", sagte er kürzlich. Teile der Vorbereitung verpasste er wegen Wadenproblemen.

HSV-Legende schwärmt von "Papa"

Dennoch vertrauen die Hamburger ihrem "Papa": Vertrag bis 2020.
"Toll, dass er weiterhin für den HSV spielt. Der Junge ist sein Geld wert“, sagte auch Ex-HSV-Verteidiger Willi Schulz laut "Bild". Denn: "Papa reißt mit seiner Art die gesamte Truppe mit. Die Spieler können sich an ihm orientieren und bekommen Halt. Wie der Junge die Mannschaft packt, an die Hand nimmt, die Richtung vorgibt, ist sensationell."
Und weiter:
So war es für Papadopoulos am Ende auch ein Leichtes, sich für den HSV und gegen andere Angebote, die es seiner Aussage nach durchaus gab, zu entscheiden. Papadopoulos:
Für den HSV.
#TGIM - Die Bundesliga live im Eurosport Player – jetzt für 29,99 Euro
Ab August übertragen wir 45 Bundesligaspiele der Saison 2017/18 live im Eurosport Player. Dazu zählen alle Spiele am Freitagabend, die fünf Partien am Sonntagmittag (13:30 Uhr), fünf Montagabendspiele um 20:30 Uhr sowie der Supercup zwischen Borussia Dortmund und Bayern München und vier Relegationsspiele (Bundesliga/2. Bundesliga und 2. Bundesliga/3. Liga).
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung