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Witz-Elfmeter gegen Köln in Mainz: Schiedsrichter Felix Brych gibt Fehlentscheidung zu
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Publiziert 18/11/2017 um 19:36 GMT+1 Uhr
Schiedsrichter Felix Brych hat nach dem äußerst fragwürdigen Elfmeter für den FSV Mainz 05 beim 1:0-Sieg gegen Köln eingeräumt, die Situation falsch eingeschätzt zu haben. "Ich habe mir jetzt gerade die Bilder angeschaut und kann da keinen Kontakt erkennen", sagte Brych nach der Partie bei "Sky": "Ich habe aber auch noch nicht alle Einstellungen gesehen."
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Brych hatte in der 43. Minute, als Pablo de Blasis im Strafraum ohne Einwirkung der umherstehenden Kölner freiwillig zu Boden ging, auf den Punkt gezeigt. Auch Video-Assistent Tobias Welz beließ es bei der falschen Entscheidung und korrigierte nicht.
"Ich habe nach Köln Kontakt aufgenommen und da wurde mir bestätigt 'Kontakt am Knie'. Ich habe auch mit dem Spieler gesprochen und der hat mir auch gesagt, es lag ein Kontakt vor", erklärte Brych.
Köln fühlt sich betrogen
Eine Entscheidung, die der vermeintliche Übeltäter Konstantin Rausch nachvollziehbar überhaupt nicht verstehen konnte.
"Da gibt es keine zwei Meinungen, was soll man dazu sagen? Er springt einfach ab, das ist eine klare Schwalbe und eine Gelbe Karte. Das ist unglaublich. Das tut richtig weh und ist nicht zum ersten Mal vorgekommen", schimpfte der Linksverteidiger bei "Sky"."
Der Ex-Kölner Brosinski bedankte sich auf seine Art für dieses Geschenk mit einem platzierten Rechtsschuss aus elf Metern ins rechte untere Eck und sorgte für das am Ende entscheidende 1:0.
Kölns Trainer Peter Stöger:
Brych erteilt umstrittenenen Platzverweis
Doch damit nicht genug: Nach 71 Minuten hatte Schiedsrichter Brych in Kombination mit Video-Assistent Tobias Welz noch einen zweiten fragwürdigen Auftritt, als er den Mainzer Giulio Donati wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit vom Platz schickte.
Donati war von Kölns Leonardo Bittencourt im Fallen im Gesicht getroffen worden. Als der Kölner sich um den Mainzer kümmern wollte, wehrte Donati ihn mit einer Hand ab.
Brych deutete das als Schlag und zeigte dem Italiener zum Erstaunen aller Beteiligten glatt rot. VAR Welz griff erneut nicht ein, die nächste Fehlentscheidung war perfekt.
"Beide Spieler machen was, Bittencourt macht es unabsichtlich, Donati etwas Absichtliches. Deswegen habe ich mich dafür entschieden verschiedene Strafen auszusprechen, weil ich auch einen leichten Schlag von Donati gesehen habe", sagte Brych.
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