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Borussia Mönchengladbach schlägt Fortuna Düsseldorf und zieht am FC Bayern vorbei
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Publiziert 04/11/2018 um 17:20 GMT+1 Uhr
Borussia Mönchengladbach hat sich am 10. Bundesliga-Spieltag für das 0:5 im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen rehabilitiert. Im zweiten Rhein-Derby binnen weniger Tage setzte sich das Team von Trainer Dieter Hecking mit 3:0 (0:0) gegen Fortuna Düsseldorf durch. Thorgan Hazard (48., Handelfmeter/82.) und Jonas Hofmann (67.) trafen für die Borussia, die am FC Bayern vorbei auf Platz zwei sprang.
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Fotocredit: Eurosport
So lief das Spiel:
Bereits vor dem Anpfiff wiederholte Dieter Hecking pausenlos, dass seine Borussia vor allem Geduld brachen würde, um Fortuna Düsseldorf in Schach halten zu können. Und Hecking sollte Recht behalten.
Mönchengladbach mühte sich zwar, doch regelmäßig war am Strafraum der Gäste Schluss. Zu ideenlos und tempoarm waren die Versuche der Gastgeber in diesem Bereich des Spielfeldes.
Düsseldorf beschränkte sich seinerseits auf die Defensive und auf die Soloauftritte von Dodi Lukebakio, der auf dem rechten Flügel Oscar Wendt zwar einige Male alt aussehen ließ, dann jedoch regelmäßig keine Abnehmer für seine Ideen fand.
Kurz vor dem Seitenwechsel nahm die Partie dann noch einmal Fahrt auf, doch weder Alassane Plea (44.) noch Florian Neuhaus (45.+1) vermochten beste Einschussmöglichkeiten für die Hausherren zu nutzen, sodass es torlos zum Pausentee ging.
Im zweiten Spielabschnitt erwischte Gladbach einen Start nach Maß. Plea zog aus 13 Metern ab und traf dabei Kaan Ayhan an der Hand. Schiedsrichter Felix Brych zeigte auf den Punkt. Thorgan Hazard trat an und verwandelte links unten mit etwas Glück, denn Michael Rensing war noch am Ball, konnte diesen aber nicht mehr um den Pfosten lenken.
Mit zunehmender Spielzeit wurden die Räume der Hausherren immer größer, so dass Florian Neuhaus seinen ehemaligen Kollegen den sportlichen Todesstoß versetzte, als er mustergültig auf Jonas Hofmann ablegte, der wiederum lässig zum 2:0 einschob (67.).
Damit war die Partie praktisch entschieden. Hazard machte mit einem satten 20-Meterschuss, den Ayhan erneut unglücklich abfälschte, endgültig den Deckel drauf (82.)
Während die Hecking-Elf durch den Sieg am FC Bayern vorbei auf Tabellenplatz zwei sprang, muss sich die Fortuna nach einem erneut schwachen Auftritt so langsam fragen lassen, ob die Qualität des Kaders für die Bundesliga reicht.
Die Stimmen:
Friedhelm Funkel (Trainer Fortuna Düsseldorf): “Ich frage mich, warum der Schiedsrichter beim Elfmeter nicht einmal den Video-Assistenten befragt hat. Das wäre von einigen Jahren niemals gepfiffen worden. Die Spieler sind inzwischen komplett verunsichert, was die Handspiel-Regelung angeht. Es war aber nicht nur der Schiedsrichter, denn vor dem 2:0 zum Beispiel macht Morales einen katastrophalen Fehler. Ich frage mich auch, wie es möglich ist, so viel Pyro ins Stadion zu schmuggeln. Das hat im Stadion schlichtweg nichts verloren."
Kaan Ayhan (Fortuna Düsseldorf): “Ich habe mich beim Elfmeter gar nicht anders verhalten können. Wie soll ich da anders reingehen? Der Arm ist nicht vom Körper weggestreckt. Wenn wir die Arme auf dem Rücken verschränken sollen, dann sehen wir ja aus wie beim Sackhüpfen.“
Tweet zum Spiel:
Zu Beginn blieben einige Plätze leer. Dieses lag allerdings nicht daran, dass das Stadion nicht ausverlauft war. Stattdessen warteten viele Fans lange auf ihren Einlass und kamen erst verspätet in den Borussia-Park.
Das fiel auf: Düsseldorfer Zündeleien
Schon kurz vor dem Anpfiff begann einige Unverbesserliche im Düsseldorfer Block, mit Rauchgranaten und Bengalos zu hantieren. Dadurch ließ Schiedsrichter Brych die Partie leicht verspätet beginnen. Über die gesamte Partie hinweg ließen sich die Anhänger aber nicht belehren und verantworteten so, dass Kapitän Rouwen Hennings mehrfach versuchte, die Zündler zu beruhigen. Brych besprach sich seinerseits mehrfach mit seinen Assistenten und unterbrach das Spiel dreimalig. So schwebte ein Abbruch pausenlos als Damoklesschwert über dem Rhein-Derby.
Die Statistik: 20
Rensing berührte den Ball beim Elfmeter zwar noch; seine negative Statistik konnte der Torwart dennoch nicht verbessern.
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