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Bundesliga | Bayer Leverkusen meldet sich mit lockerem Heimsieg gegen SC Freiburg zurück
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Publiziert 02/03/2019 um 15:01 GMT+1 Uhr
Bayer Leverkusen hat seine Pflichtaufgabe gegen den SC Freiburg mit Bravour gelöst und mischt im Rennen um die internationalen Plätze weiter voll mit. Die Werkself gewann gegen die zuletzt starken Breisgauer mit 2:0 (1:0) und machte nach dem 2:3-Rückschlag am vergangenen Sonntag bei Spitzenreiter Borussia Dortmund wieder Boden gut. Charles Aranguiz (4.) und Leon Bailey (73.) trafen.
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Fotocredit: Eurosport
So lief das Spiel:
Bayer Leverkusen ist eindeutig auf dem Weg nach oben in der Bundesliga. So war selbst zur Karnevalszeit kein göttlicher Beistand nötig, um den SC Freiburg in den ersten 45 Minuten in allen Belangen zu dominieren.
Vom Anpfiff weg überzeugte Bayer mit aggressivem Gegenpressing und enormem Zug zum Tor. So fiel der Ball nach einer von Lukas Kübler zu kurz abgewehrten Ecke Charles Aranguiz am Strafraum vor die Füße. Der Chilene zog direkt ab und der Ball fand noch leicht abgefälscht ganz früh den Weg ins Freiburger Tor (4.).
Auch in der Folge spielte einzig und alleine die Elf von Peter Bosz. Kevin Volland (6./34.), Aranguiz (15.) und Julian Brandt (28.) hätten das Ergebnis in die Hüh schrauben können, taten dieses aber nicht und sorgten so dafür, dass harmlose Breisgauer zum Pausentee zumindest vom Ergebnis her noch in der Partie verblieben.
Nach dem Seitenwechsel sorgte Kübler mit einem Distanzschuss aus 20 Metern dafür, dass Lukas Hradecky seine Berechtigung an diesem Nachmittag im Tor zu stehen, abgab. Der Finne parierte den Versuch solide.
Nach 55 Minuten sah es dann so aus, als würde Bayer die Chance erhalten, per Elfmeter für die Vorentscheidung zu sorgen, doch Schiedsrichter Guido Winkmann nahm seine Entscheidung auf den Punkt zu zeigen nach Ansicht der Fernsehbilder wieder zurück, da Aranguiz seinerseits Philipp Lienhart auf den Fuß getreten hatte.
Trotz des knappen Vorsprunges hatte man nie wirklich das Gefühl, als könnte Freiburg etwas Zählbares mit auf die Heimreise nehmen.
Spätestens nach dem 2:0 nach einem herrlichen Konter Über Kai Havertz und Julian Brandt und dem Abschluss von Leon Bailey aus kürzester Distanz war die Partie faktisch entschieden (73.).
Bayer Leverkusen ist so weiterhin auf dem tabellarischen Vormarsch und kann nach misslungener Hinrunde nun sogar noch auf die Champions-League-Plätze schielen.
Eine Schrecksekunde gab es noch in den Schlussminuten, als ein Fan von Bayer Leverkusen von einem Zaun stürzte und direkt behandelt wurde. Zur Stunde steht noch nicht fest, wie schwer die Verletzungen sind.
Die Stimmen:
Julian Brandt (Bayer Leverkusen): "Es sieht immer alles so einfach aus, doch wir sind alle ziemlich kaputt. Wir bewegen uns wirklich viel in diesem System. Wir sind alle sehr froh, dass wir in einer Situation sind, in der wir wieder über positive Dinge reden können. Ich habe hier Vertrag und es macht Spaß. Was der "kicker" für Artikel raus haut, das ist mir egal. Ich bin entspannt und der Verein sollte auch ganz ruhig bleiben."
Kevin Volland (Bayer Leverkusen): "Wir waren heute sehr stark. Ich persönlich hatte etwas Pech, doch das ist egal. Wer das Tor gemacht hat, das weiß ich gar nicht. Wir haben es verpasst, das 2:0 früher zu machen, doch wir hatten dennoch alles im Griff."
Tweet zum Spiel:
Ganz aus Eisen war der Schädel dann halt doch nicht, denn Sven Bender musste nach einem Zusammenprall mit Lukas Kübler das Spielfeld mit einer klaffenden Platzwunde vorzeitig verlassen.
Das fiel auf: Bayer-Standards mit Déjà-vu
Trotz wechselnder Eckenschützen beschwor fast jede Hereingabe der Gastgeber nach ruhenden Bällen Gefahr herauf. So war es wahrlich keine Überraschung, dass es durch Charles Aranguiz ein Déjà-vu zu sehen gab.
Die Statistik: 73
Selten spiegelt sich die Überlegenheit einer Mannschaft im Ballbesitz wieder – anders in Leverkusen. Bayer hatte gegen Freiburg 73 Prozent der Spielzeit den Ball und ebenso deutlich sahen die Kräfteverhältnisse auch auf dem Rasen der BayArena aus.
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