Bundesliga | Hertha-Ultras rufen gegen RB Leipzig zu Stimmungsboykott auf

Nach dem Fahnenverbot von Hertha BSC reagieren die Ultras des Hauptstadtklubs mit einem Stimmungsboykott. In einem Brief der Ostkurve, der dem "Berliner Kurier" vorliegt, heißt es unter anderem: "Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir nicht einfach für Support sorgen und unseren Protest zum Ausdruck bringen können." Deshalb gebe es für das Spiel gegen RB Leipzig keine organisierte Stimmung.

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

Vor allem der Umgang der Klubführung mit den Ultras wird in dem Brief kritisiert. Nach den Zwischenfällen in Dortmund, bei denen es zu Ausschreitungen zwischen Hertha-Anhängern und der Polizei gekommen war, habe der Verein bisher kein Gespräch mit der Fanszene gesucht.
"Die Geschäftsführung von Hertha BSC hatte von Anfang an kein Interesse daran, die Vorfälle in Dortmund von allen Seiten zu beleuchten. Der Polizei wurde blind vertraut, ohne dass sich bis heute mit einem Vertreter von Herthas Fanszene ausgetauscht wurde", heißt es weiter.

Klärendes Gespräch hat noch nicht stattgefunden

Ein geplantes Treffen am Donnerstag mit Fanvertretern und der Klub-Leitung fand bisher nicht statt. Die Ultras hätten diesem Treffen zugestimmt. Auch die restlichen Hertha-Fans im Stadion wurden im Brief der Ultras dazu aufgerufen dem Stimmungsboykott zu folgen:
Nach den Krawallen im Spiel gegen den BVB hält Hertha bis auf weiteres an einem kollektiven Fahnenverbot für Heim- und Gästefans fest.
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung