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Bundesliga | Vom Pechvogel zum Matchwinner: Torjäger Stark erlöst Hertha
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Publiziert 02/03/2019 um 20:44 GMT+1 Uhr
Erst Eigentor, dann Siegtreffer: Niklas Stark hat beim 2:1 von Hertha BSC gegen den FSV Mainz 05 die Achterbahn der Gefühle genüsslich ausgekostet. Selbst Bayern München ist seine starke Form laut Medienberichten bezüglich eines Bayern-Interesses nicht verborgen geblieben. Und wenn Stark zu glauben ist, dann war sein Eigentor gar der Schlüssel zum Sieg.
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Niklas Stark schmunzelte kurz, denn ihm fiel die Wahl nicht leicht. Gerade erst war der Innenverteidiger von Hertha BSC beim 2:1 (0:0)-Sieg gegen den FSV Mainz 05 zum Doppeltorschützen avanciert, da musste er sich schon für sein persönliches Lieblingstor des Tages entscheiden. "Das erste natürlich. Flugkopfball", sagte Stark mit dem Ansatz eines Lächelns. Da war sogar egal, dass jener Ball ins eigene Netz gegangen war. Immerhin hatte Stark es später selbst wieder gutgemacht.
Stark zeigt seit Wochen gute Leistungen
Einen lieb gemeinten Spruch seines Trainers Pal Dardai musste sich der 23-Jährige dennoch anhören. "Ich sage schon seit Wochen, er muss langsam ein Tor machen. Nach dem Spiel habe ich gesagt: 'Na, hast du ein Tor gemacht? Sogar zwei!' Da hat er gelacht. War unglücklich das eine Tor, aber das gehört zum Fußball. Da wollte er verteidigen", sagte Dardai.
Dass er das besonders gut kann, zeigt Stark seit Wochen, nachdem er in der Hinrunde noch von Verletzungen geplagt gewesen war - selbst Bayern München ist seine starke Form laut Medienberichten bezüglich eines Bayern-Interesses nicht verborgen geblieben. Allerdings würden die Münchner ihn als Verteidiger, als Alternative zu einem Jerome Boateng oder Mats Hummels, verpflichten. Gegen Mainz machte Stark aber eher auf Robert Lewandowski.
Beim 0:1 in der 46. Minute köpfte er einen Schuss des Mainzers Levin Öztunali in Weltklasse-Manier ins Hertha-Tor, auch wenn er selbst mit der Wertung so seine Probleme hatte. Stark sagte dazu:
Kurz nach dem Rückstand holte sich Stark einen Motivationsschub von Torwart Rune Jarstein ab, der sich auf den Abwehrmann stürzte.
"Rune ist danach natürlich zu mir gekommen und hat gesagt: 'Weiter geht's, das passiert'." Danach lief es für Berlin und für Stark. Erst glich Marko Grujic (50.) aus, danach verwandelte Stark (60.) eine Vorlage von Valentino Lazaro zum Sieg - diesmal ins richtige Gehäuse.
Und wenn Stark zu glauben ist, dann war sein Eigentor gar der Schlüssel zum Sieg. "Natürlich war es danach schon wie ein kleiner Dosenöffner. Dann haben wir besser und aggressiver gespielt", betonte er.
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