Danny da Costa von Eintracht Frankfurt über DFB-Chance: "Kann realistisch einschätzen"

Außenverteidiger Danny da Costa macht sich ungeachtet seines derzeitigen Höhenflugs mit Eintracht Frankfurt derzeit noch keine Gedanken über eine mögliche Berufung in die deutsche Nationalmannschaft. "Das ist etwas, mit dem ich mich nicht auseinandersetze", sagte der 25-Jährige am Donnerstagabend nach dem 4:0 (2:0)-Erfolg der Hessen im Europa-League-Gruppenspiel gegen Olympique Marseille.

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Natürlich sei es der "Traum jedes Fußballers" irgendwann für sein Land aufzulaufen, so da Costa weiter: "Aber ich kann meine Situation realistisch einschätzen."
Er habe in seinem Fußballerleben schon "ganz andere Zeiten erlebt. Zeiten, in denen ich zwischen Tribüne und Bank gependelt bin", betonte der ehemalige Leverkusener und Ingolstädter und meinte grinsend: "Im Moment sind ja außerdem eh keine Länderspiele."
Da Costa hatte ab der U17 alle Auswahlteams des DFB durchlaufen, für die A-Nationalmannschaft ist er von Bundestrainer Joachim Löw bislang allerdings noch nicht nominiert worden.
In der laufenden Saison verpasste er beim Bundesliga-Dritten Frankfurt in 18 Pflichtspielen erst 33 Minuten und überzeugt auf der rechten Außenbahn als Pendler zwischen Offensive und Defensive.
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