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VfL Wolfsburg unterliegt zuhause dem SC Freiburg
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Publiziert 22/09/2018 um 17:25 GMT+2 Uhr
Der VfL Wolfsburg musste am 4. Bundesliga-Spieltag einen herben Rückschlag hinnehmen. Die "Wölfe" unterlagen dem SC Freiburg zuhause mit 1:3 (0:2). Roland Sallai (7.), Nils Petersen (21.) sowie Mike Frantz (50.) trafen für die Gäste, die damit ihren ersten Saisonsieg unter Dach und Fach brachten. Admir Mehmedi hatte das einzigen Tor (61.) für den VfL erzielt, der seine erste Niederlage kassierte.
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So lief das Spiel:
In den ersten 45 Minuten erkannte man den bisher so grandios in die Saison gestarteten VfL Wolfsburg kaum wieder. Die Elf von Bruno Labbadia mühte sich zwar um die Spielkontrolle, doch wenn es in Richtung des Freiburger Tores ging, waren die Hausherren mit ihrem Latein am Ende.
Hinzu kamen kapitale defensive Aussetzer, die Freiburg geradezu zum Toreschießen einluden. So konnte sich Lukas Kübler sekundenlang den Ball auf dem rechten Flügel zurechtlegen, um punktgenau im Zentrum Sallai zu finden, der von den Wolfsburger Innenverteidigern schlichtweg übersehen wurde und aus sechs Metern zum 0:1 einköpfen konnte (7.).
Den nächsten Aussetzer leistete sich Renato Steffen, der in einer eigentlich ungefährlichen Szene Sallai plump in die Achillesferse trat und so einen Elfmeter verschuldete. Petersen scheiterte mit selbigem zwar an Koen Casteels, köpfte den Abpraller aber problemlos zum 0:2 ins leere Tor (21.).
Was folgte war wenig Spielfluss und viel Krampf, so dass es zum Pausentee beim 0:2 blieb.
Nach dem Seitenwechsel nahmen die Freiburger dem VfL direkt wieder den Wind aus den Segeln, als Frantz nach Vorarbeit von Luca Waldschmidt mit dem Treffer zum 0:3 die Vorentscheidung markierte (50.).
Wolfsburg erzielte durch Mehmedi zwar noch einmal das Anschlusstor (61.), doch unter dem Strich war Wolfsburg heute einerseits zu harmlos und Freiburg andererseits zu konsequent in der Deckung, um das Spiel noch einmal kippen zu lassen, so dass das 1:3 alles andere als unverdient ist.
Die Stimmen:
Jochen Saier (Vorstand Sport SC Freiburg): "Das Ergebnis spiegelt das Spiel schon wieder. Ich finde, dass wir verdient gewonnen haben, weil wir es richtig gut gemacht haben. Es ist natürlich trotzdem Balsam für die Seele. Wir sind offensiv flexibler geworden und deswegen sind wir natürlich zufrieden heute. Basis war aber auch, dass wir es konsequenter verteidigt haben als zuletzt."
Mike Frantz (SC Freiburg): "Ich habe ziemliche Schmerzen in der Wade aber ich hoffe, dass ich Dienstag wieder auflaufen kann. Ich wusste, dass mein letztes Tor schon einige Zeit her ist, doch Tage habe ich noch nicht gezählt. Wir haben sehr gut in der Vorbereitung gearbeitet, umso schöner ist es, dass wir uns endlich einmal belohnt haben."
Koen Casteels (VfL Wolfsburg): "Ich finde nicht, dass wir heute ein schlechtes Spiel gemacht haben. Es waren einige Fehler zu viel. Gefühlt hatten wir aber 20 bis 30 Flanken, doch dann ist da zu wenig draus geworden. Unter der Woche haben wir aber bereits wieder die Chance es besser zu machen."
Tweet zum Spiel:
Trotz des tollen Saisonstarts gab es in Wolfsburg viele leere Plätze zu bestaunen. Beide Mannschaften hätten eine bessere Kulisse verdient gehabt.
Das fiel auf: Bundesliga-Debüt extrem
Der Ungar Roland Sallai wird sein Bundesliga-Debüt so schnell nicht vergessen, denn bereits in der ersten Halbzeit erlebte der Stürmer fast alle Höhen und Tiefen eines Profis. Nach seinem Führungstreffer holte Sallai zusätzlich den Elfmeter vor dem zweiten Freiburger Tor heraus, sah dann die Gelbe Karte und stand kurz vor dem Platzverweis, ehe er verletzungsbedingt noch vor dem Seitenwechsel den Platz verlassen musste.
Die Statistik: 1
Das 1:3 war gleichbedeutend mit der ersten Niederlage Wolfsburgs und dem ersten dreifachen Punktgewinn der Breisgauer in dieser Saison.
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