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Bundesliga: Eintracht Frankfurts Neuzugänge müssen schnell Leistung bringen
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Publiziert 02/07/2019 um 13:03 GMT+2 Uhr
Eintracht Frankfurt startet am Mittwoch in die Vorbereitung. Einige Leistungsträger werden den Verein wohl noch vor Saisonstart verlassen. Trotz positiver Transferbilanz blieb der Königstransfer bisher aus. Adi Hütter muss noch einige Weichen stellen, bevor Frankfurt in drei Wochen in die Europa League Qualifikation startet. Mit Rodrigo Salazar wurde nun ein Perspektivspieler verpflichtet.
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Die Kontrolle der Leistungstests zu Wochenbeginn überließ Adi Hütter seinen Assistenten - obwohl der Trainer von Eintracht Frankfurt so den angeblichen Medizincheck von Erik Durm verpasste. Hütter wird den Zustand seiner Schützlinge erst beim Trainingsauftakt am Mittwoch in Augenschein nehmen und sich den Medien stellen. Die Reporter werden dem Österreicher dabei förmlich ein Loch in den Bauch fragen - nicht nur wegen des möglichen Neuzugangs Durm.
Schließlich müssen die Hessen als erster Fußball-Bundesligist schon in drei Wochen bei ihrem Pflichtspiel-Auftakt ran, bis dahin gibt es noch jede Menge zu tun. Ganz oben auf der To-Do-Liste stehen die Personalien. Eine davon ist die Verpflichtung Durms. Laut "Bild" soll der 27 Jahre alte Weltmeister von 2014, der zuletzt beim englischen Premier-League-Absteiger Huddersfield Town unter Vertrag stand, am Mittwoch präsentiert werden.
Größte Baustelle sind die Transfers
Auch der Transfer des kroatischen Vize-Weltmeisters Ante Rebić (25) für 40 Millionen Euro zum zehnmaligen spanischen Meister Atlético Madrid steht wohl kurz bevor. Allerdings muss der Halbfinalist der vergangenen Europa-League-Saison die Hälfte der Ablöse an die AC Florenz abtreten. Das war der Deal mit den Italienern, als Rebić vor zwei Jahren für lediglich zwei Millionen Euro nach Frankfurt kam.
Da der serbische Senkrechtstarter Luka Jović bereits für die Frankfurter Rekordsumme von 70 Millionen Euro zum spanischen Rekordmeister Real Madrid transferiert wurde, würde vom "magischen Dreieck" nur noch Sebastien Haller übrig bleiben. Doch auch der 25 Jahre alte Franzose steht bei anderen Klubs hoch im Kurs.
Geholt hat die Eintracht bisher den serbischen U21-Nationalspieler Dejan Joveljić und den Schweizer Nationalspieler Djibril Sow und den Uruguayer Rodrigo Zalazar. Wesentlich schwieriger werden die Verpflichtungen von Nationaltorwart Kevin Trapp, Verteidiger Martin Hinteregger und Mittelfeldspieler Sebastian Rode. Alle drei waren in der vergangenen Spielzeit Leistungsträger - aber nur ausgeliehen.
Auf der anderen Seite werden sich am Mittwoch zahlreiche Profis auf dem Trainingsplatz tummeln, die den Klub verlassen sollen (unter anderem Nicolai Müller, Felix Wiedwald, Marc Stendera und Daichi Kamada). In dieser unübersichtlichen Gemengelage müssen Sportvorstand Fredi Bobic, Sportdirektor Bruno Hübner und Hütter den Überblick bewahren.
Dreifachbelastung ist nicht auszuschließen
Das wird umso schwerer, weil die Eintracht auch andere wichtige Details nicht außer Acht lassen darf. Nach 50 Pflichtspielen in der abgelaufenen Saison muss vor allem das Training optimal gesteuert werden. Schließlich "droht" den Hessen erneut ein äußerst anstrengendes Jahr.
Am 25. Juli beginnt die Spielzeit der Frankfurter in der zweiten Qualifikationsrunde der Europa League. Gegner ist entweder der estnische Rekordmeister FC Flora Tallinn oder Serbiens Vize-Meister FK Radnicki Nis. Insgesamt muss die Eintracht drei Runden mit sechs Spielen überstehen, um erneut in die Gruppenphase einzuziehen.
Der Anhang hat da keine Zweifel. Innerhalb von drei Stunden waren alle 40.000 zur Verfügung stehenden Dauerkarten für den Europacup verkauft. Die Erwartungshaltung der Fans ist nach der großartigen Europa-Tour der vergangenen Saison, die erst im Elfmeterschießen des Halbfinales beim späteren Sieger FC Chelsea endete, gewaltig in die Höhe geschnellt.
In die Höhe geht es für die Profis im ersten Trainingslager ab Sonntag in der Schweiz. Dort werden Bobic, Hübner und Hütter nach den Einheiten wieder die Köpfe zusammenstecken. Denn nicht nur der Europacup will geplant sein.
In der ersten Runde des DFB-Pokals wartet das Südwest-Derby beim Drittligisten Waldhof Mannheim. Eine Woche später ist das Szenario beim Liga-Auftakt ähnlich: Südwest-Derby gegen die TSG Hoffenheim.
(SID)
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