Das vermisste Pep Guardiola beim FC Bayern

Drei Jahre lang dirigierte Pep Guardiola als Trainer beim FC Bayern München Ikonen wie Bastian Schweinsteiger, Arjen Robben und Franck Ribéry. Gemeinsam wurde man dreimal Deutscher Meister und zweimal Pokalsieger. Eines hat dem heutigen Manchester-City-Coach jedoch bei den Münchnern personell gefehlt - eine " falsche Neun", die er beim FC Barcelona in Form von Lionel Messi selbst erfunden hatte.

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Erst jetzt verriet Guardiola dieses Detail gegenüber "Radio Catalunya":
Der 48-Jährige traute diese Position also weder Arjen Robben noch Franck Ribéry, Thomas Müller oder Mario Götze zu. Und das, obwohl Letzterer anfangs als Wunschspieler Guardiolas gegolten hatte.
Der Spanier zählt als der Erfinder der "falschen Neun", eines Mittelstürmers, der sich oft in die Räume zwischen Angriff und Mittelfeld zurückfallen lässt und so Räume für seine Nebenleute schafft, anstatt sich selbst in vorderster Front aufzuhalten.
Erstmals ließ der Erfolgscoach Barça-Superstar Lionel Messi beim Clásico gegen Real Madrid im Mai 2009 in dieser Rolle auflaufen.

Messi erster "falscher Neuner"

Im Film "Take the Ball, Pass the Ball" äußerte sich Messi zur Entstehung der "falschen Neun":
Mit der Umstellung bewies Guardiola den richtigen Riecher. Messi trumpfte in dem Spiel nicht nur selbst mit zwei Toren groß auf, sondern verschaffte seinen Teamkollegen Samuel Eto'o und Thierry Henry die nötigen Räume. Am Ende deklassierte Barça die Königlichen mit 6:2.
Henry, der zu dem Kantersieg ebenfalls zwei Tore beisteuerte, schwärmte:
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