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Napoli-Boss sauer: Platzt der James-Deal?

Napoli-Boss sauer: Platzt der James-Deal?

11/07/2019 um 16:19Aktualisiert 11/07/2019 um 18:37

Die Verhandlungen über den Transfer von James Rodríguez von Real Madrid zum SSC Neapel drohen nach vielversprechender Anfangsphase zu scheitern. Grund dafür ist laut Napoli-Präsident Aurelio de Laurentiis die starre Haltung Reals bezüglich der Ablösesumme über 42 Millionen Euro. Das geht aus einem Interview De Laurentiis mit der Zeitung "Corriere dello Sport" hervor.

Dass James Rodríguez und Carlo Ancelotti ein familiäres Verhältnis haben, ist kein Geheimnis. Ancelotti trainierte den Kolumbianer schon bei Real Madrid und beim FC Bayern und ist der größte Förderer des Kolumbianers. Nach der Leihe nach München schien der Wechsel von Madrid zum SSC Napoli schon fix, doch jetzt könnte der Deal wohl doch noch platzen.

Neapel hat offen Interesse an dem Mittelfeldspieler gezeigt und Sportdirektor Cristiano Giuntoli laut einem Insider nach Madrid geschickt, um die Modalitäten zu klären. Doch über die Ablösesumme herrscht bislang Uneinigkeit. 42 Millionen Euro sollen die Madrilenen für den Kolumbianer verlangen. Aurelio De Laurentiis, Präsident des SSC Neapel, ist über die starre Haltung Reals frustriert:

" Real Madrid ist der Stolperstein, weil sie unserer Meinung nach sehr hohe Forderungen haben. Aber James würde gerne nach Neapel kommen. [...] Carlo Ancelotti mag ihn sehr und nun warten wir auf ein vernünftigeres Angebot."

Andernfalls könnte man den Deal wohl platzen lassen. Ancelotti sprach sich schon früher für einen Transfer des Kolumbianers aus:

" James ist ein Spieler, den ich sehr gut kenne und der so viel Qualität mitbringt. Leider ist er im Moment noch kein Napoli-Spieler. Vielleicht wird er das nie sein oder vielleicht doch."

Eigentlich müsste alles klar sein. Der einzige Haken bleibt die Ablösesumme. Denn Neapel ist nicht bereit die kolportierten 42 Millionen zu zahlen und würde wohl eine Ausleihe mit Kaufoption vorziehen. Darauf lässt sich Real bislang aber offenbar nicht ein. Falls die Verhandlungen scheitern könnte Atlético Madrid oder Paris Saint-Germain zum Nutznießer werden, Real würde den Linksfuß aber lieber in die Seria A als zu den direkten Konkurrenten ziehen lassen.

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