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Quaison-Dreierpack lässt Mainz jubeln: FSV holt wichtigen Dreier bei Klinsmanns Hertha
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Publiziert 08/02/2020 um 15:05 GMT+1 Uhr
Mainz 05 hat sich drei wichtige Punkte im Abstiegskampf gesichert. Gegen Hertha BSC gewann der FSV mit 3:1 (1:0). Robin Quaison (17.) hatte die Gäste bereits früh in Führung gebracht und kurz vor Ende nachgelegt (82.). Ein Eigentor von Jeffrey Bruma (84.) machte die Partie nochmal spannend. Doch ein Elfmeter-Treffer von Quaison (90.+4) beendete die Berliner Hoffnungen jäh.
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So lief das Spiel:
Wenig passierte zunächst im Duell des 13. gegen den 15. der Bundesliga. Die Gäste waren dennoch das etwas aktivere und zweikampfstärkere Team und gingen folgerichtig verdient durch Robin Quaison in Führung (17.). Die Hertha präsentierte sich in der Folge verunsichert und offensiv ohne Durchschlagskraft, Quaison vergab für die 05er weitere Chancen, um die Führung weiter auszubauen. Das Berliner Publikum verabschiedete das Team von Jürgen Klinsmann mit Pfiffen in die Kabine.
Nach der Pause stellte der Trainer der Berliner sein System um und brachte unter anderem Dodi Lukebakio in die Partie, der hatte auch die erste gute Gelegenheit der Hertha nach dem Seitenwechsel. Der Distanzschuss des Belgiers ging jedoch knapp über das Tor der Mainzer (57.). Stattdessen trafen die Gäste in der Schlussphase, erneut durch Quaison, zum vermeintlich vorentscheidenden 2:0 (82.). Die Hertha kam nur drei Minuten später glücklich durch ein Eigentor von Jeffrey Bruma zurück in die Partie.
Nur ein kurzer Hoffnungsschimmer: Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit sah Marius Wolf seine zweite Gelbe Karte (89.). In der Nachspielzeit war es erneut Quaison, der per Foulelfmeter den Deckel draufmachte und zum ersten Mal für Mainz dreifach traf (90.+4).
Die Stimmen:
Maximilian Mittelstädt (Hertha BSC): "Wir haben nicht so ins Spiel gefunden wie in den letzten Spielen. Wir haben keinen Druck nach vorne entwickelt und keine Ideen gehabt. In der zweiten Halbzeit war es etwas besser, aber es war viel zu wenig heute."
Danny Latza (Kapitän Mainz 05): "Es war sehr wichtig für mich, nach meiner Bandscheiben-OP wieder starten zu können, auch für die Mannschaft, dass der Kapitän wieder zurück ist. Wir haben heute einen guten Kampf abgeliefert. Es war sehr wichtig, nach einer Niederlagenserie die drei Punkte zu holen. Ich bin heute sehr stolz auf die Mannschaft."
Robin Zentner (Mainz 05): "Mir wäre es natürlich lieber gewesen, wenn wir das 2:0 durchgebracht hätten. Aber am Ende zählt der Sieg und wir haben verdient gewonnen. Es war allerhöchste Zeit, dass wir mal wieder punkten, so müssen wir jetzt weitermachen."
Rouven Schröder (Vorstand Sport Mainz 05): "Mit uns ist immer zu rechnen. Die Mannschaft ist zusammengestanden und hat heute sehr mannschaftsdienlich gespielt. Wir sind nicht umsonst in der Bundesliga. Robin Quaison sticht heute natürlich heraus."
Das fiel auf: Streifen im Gesicht
Neben beiden Fanlagern setzten auch die Profis der Hertha ein Zeichen gegen Rassismus.
Der Tweet zum Spiel:
Die Statistik: 8
Pure Ausgeglichenheit. 24 Aufeinandertreffen gab es zwischen Berlin und Mainz im deutschen Oberhaus. Jeweils acht Mal konnte eines der Teams das Aufeinandertreffen für sich entscheiden, ebenfalls acht Mal wurden die Punkte geteilt.
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