"Ich konnte einfach nicht mehr." In den Wochen nach Eberls Abgang gab es viele Gerüchte über die Hintergründe. "Ich hoffe, ihr kennt mich und könnt all das Gerede richtig einordnen. Ich habe immer gesagt, ich muss in den Spiegel schauen können, immer, und das kann ich auch dieses letzte Mal", so der 48-Jährige.
Seine Zeit bei der Borussia sei "kein Job, sondern Passion und Herzensangelegenheit" gewesen. "Und irgendwann waren mein Akku und mein Herz leer und ich hätte diesem großartigen Klub mit all den großen Aufgaben nicht mehr gerecht werden können", schrieb Eberl.
"Ein einfach weiter so wäre für mich bedrohlich geworden, und der Zeitpunkt war der letzte Ausweg, um dem Klub und den handelnden Personen auch die Zeit zu geben, die Zukunft zu gestalten."
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Den Fans des fünfmaligen deutschen Meisters sagte Eberl "DANKE für eure stete und unermüdliche Unterstützung, eure kritischen Beiträge oder Bekundungen und unsere großartigen Feierlichkeiten bei unseren unterschiedlichen Erfolgen".

Eberl: "Tiefe Müdigkeit" und "psychische Erschöpfung"

Eberl sprach im Januar auf einer emotionalen Pressekonferenz von "tiefer Müdigkeit" und "psychischer Erschöpfung". Er könne für diesen großartigen Klub nicht mehr arbeiten, weil er krank sei.
Zu seinen Zukunftsplänen schrieb Eberl in dem Brief: "Ich werde jetzt weiter reisen, tolle Erlebnisse und Menschen genießen und mir somit die notwendige Zeit nehmen, um meinen Akku und mein Herz wieder aufzuladen."
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(SID)

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