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VfB feiert Comeback-Spektakel zum Hitzlsperger-Abschied: "Einen im Tee und glücklich ohne Ende"
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Publiziert 20/03/2022 um 14:39 GMT+1 Uhr
Die Comeback-Könige des VfB Stuttgart haben wieder zugeschlagen. Zum Abschied vonn Thomas Hitzlsperger kletterten die Schwaben erstmals seit Monaten aus der Abstiegszone - dank eines spektakulären 3:2 (1:2) ) im Kellerduell gegen den FC Augsburg. Hitzlsperger wird den Klub bereits Ende März verlassen, Alexander Wehrle tritt ab Montag die Nachfolge als Vorstandsvorsitzender an.
Beim VfB Stuttgart ist der Jubel nach dem Sieg gegen den FC Augsburg groß
Fotocredit: Getty Images
Noch lange nach Schlusspfiff feierten die fast 55.000 Stuttgarter Fans euphorisch ihre Comeback-Helden - und Thomas Hitzlsperger wurde zum Abschied an diesem "supergeilen" Samstag noch einmal emotional. "Einen im Tee und glücklich ohne Ende! Danke VfB für die letzten 6 Jahre. Für immer ein Dunkelroter!", twitterte der scheidende Vorstandsvorsitzende der Schwaben.
Den erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf der Bundesliga widmete Trainer Pellegrino Matarazzo sichtlich erleichtert Hitzlsperger. "Ich habe ihm nach dem Spiel gesagt: Dieser Sieg war für dich", erzählte der Coach. Hitzlsperger wird den Klub bereits Ende März verlassen, Alexander Wehrle tritt ab Montag die Nachfolge an.
In der Länderspielpause darf sich der langjährige Geschäftsführer des 1. FC Köln über eine gelöstere Stimmung in der Schwaben-Metropole freuen. Denn erstmals seit Anfang Januar schaffte die Matarazzo-Elf wieder den Sprung aus der Abstiegszone.
Im engen Rennen um den Klassenerhalt liegt der VfB derzeit auf Platz 14, punktgleich mit Hertha BSC auf dem Relegationsplatz 16 und einen Zähler vor Arminia Bielefeld auf Abstiegsrang 17. Rückenwind geben vor allem die Comeback-Qualitäten der vergangenen Wochen.
VfB: Matarazzo schwärmt von "Leidenschaft, Zusammenhalt"
Gegen den FCA geriet der VfB zweimal durch Andre Hahn (6.) und Michael Gregoritsch (45.) in Rückstand, doch Waldemar Anton (44.) und besonders die beiden späten Tore von Omar Marmoush (79.) und Tiago Tomas (85.) brachten das erstmals seit der Corona-Pandemie volle Stadion zum Beben. "Man hat gesehen, dass die Mannschaft lebt", sagte Matarazzo, sie habe "Emotionen, Leidenschaft, Zusammenhalt" gezeigt.
Wie schon vor zwei Wochen beim 3:2 gegen Gladbach, als Sasa Kalajdzic bei der Aufholjagd nach 0:2-Rückstand in der 83. Minute der viel umjubelte Siegtreffer gelungen war. Auch spielerisch war die Leistung gegen die schwachen Augsburger dominant, der Dreier hochverdient.
Nach der großen Krise wollen die Stuttgarter allerdings auf dem Boden bleiben, im Saisonendspurt einen kühlen Kopf bewahren. Sportdirektor Sven Mislintat mahnte zur Vorsicht:
Die Tabellensituation versuche die Mannschaft "komplett auszublenden", sagte Mislintat, das sei der Schlüssel für die nächsten sieben Spiele. Aber:
Auf den VfB wartet nach der Länderspielpause am 2. April das richtungweisende Duell in Bielefeld. Der mögliche Vorteil im Vergleich zur direkten Konkurrenz? "Die härteste Krise bereits durchlaufen zu haben, das ist wichtig", betonte Mislintat. Und Matarazzo kündigte an:
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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