FSV Mainz 05 feiert zu Hause dank Leandro Barreiro 1:0-Erfolg gegen strauchelnde Hoffenheimer

Der 1. FSV Mainz 05 hat am 23. Bundesliga-Spieltag gegen die TSG 1899 Hoffenheim zu Hause einen weiteren Sieg eingefahren. Leandro Barreiro erzielte beim 1:0 (1:0) in der ersten Halbzeit den entscheidenden Treffer (33. Minute). Damit sorgte der Luxemburger für den vierten Bundesliga-Sieg der Mainzer in Folge. In der Tabelle kletterte der FSV vorerst auf den siebten Rang (35 Punkte).

Mainz gegen Hoffenheim

Fotocredit: Getty Images

Hoffenheim befindet sich dagegen weiter ungebremst im freien Fall Richtung Liga zwei. Die abstiegsbedrohte Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo musste nach einer enttäuschenden Vorstellung geschlagen geben und stellte durch die 13. Bundesliga-Partie in Folge ohne Dreier einen Vereins-Negativrekord auf.
"Wenn die Fans sagen, Mainz wollte es mehr, dann wird was dran sein. Es muss schnellstmöglich in die Köpfe, dass es um sehr, sehr viel geht. Die Lage ist extrem ernst", sinnierte Hoffenheims Christoph Baumgartner.
Barreiro sorgte in seinem 100. Bundesliga-Spiel für eine Fortsetzung der beunruhigenden TSG-Talfahrt und verschärfte die Krise der Kraichgauer. Auch Matarazzos Bilanz ist erschreckend: In seinem vierten TSG-Spiel war es die vierte Pleite. Mainz feierte dagegen den vierten Sieg in Folge.
"Der Schlüssel zum Sieg war die Defensive. Das macht uns im Moment aus. Barreiro war in der ersten Halbzeit super stark, er hat das Spiel mit dem Tor und der guten Leistung gekrönt", kommentierte der Mainzer Sportdirektor Martin Schmidt: "Mit der Emotionalität, die die Mannschaft an den Tag legt, ist noch einiges möglich."

Hoffenheim defensiv unter Druck

FSV-Keeper Robin Zentner meinte bei "Sky": "Es macht Spaß, die Mannschaft zu sehen. Wir zeigen, was in der Mannschaft steckt, wir wollen dran bleiben und aus allen Spielen das holen, was möglich ist." In Hoffenheim ist dagegen Ernüchterung eingekehrt. Matarazzo brachte im Vergleich zur Niederlage gegen Dortmund (0:1) Thomas Delaney, Dennis Geiger sowie Kasper Dolberg neu ins Team - und versprühte Optimismus.
Die Bereitschaft und der Einsatz seien da, sagte der TSG-Coach und betonte: "Ich habe die neuen Trikots für die nächste Saison gesehen - die wir in der 1. Liga tragen werden."
Der Wille war den verunsicherten Gästen durchaus anzumerken, spielerisch fand die TSG aber nur schwer in die Partie. Dazu geriet Hoffenheim nach zerfahrenem Start gegen die heimstarken Mainzer immer stärker unter Druck. Der Klub von Mehrheitseigner Dietmar Hopp, der seine Stimmrechtsmehrheit an der Profi-Abteilung wieder an den Mutterverein zurückgeben wird, war vor allem defensiv gefordert, offensiv ging - nichts.
FSV-Trainer Bo Svensson hatte diese Woche krankheitsbedingt gefehlt, bei seiner Rückkehr an die Seitenlinie durfte er aber zufrieden sein. Zwar ließ Ludovic Ajorque (24.) zunächst die beste Chance liegen, Barreiro traf wenig später dafür nach einer Ecke im Nachsetzen - und belohnte Mainz gegen enttäuschende Hoffenheimer.

Mainzer bringen Führung über die Zeit

Matarazzo brachte Sebastian Rudy zur zweiten Halbzeit, defensiv wackelte die TSG nach dem Seitenwechsel aber teils bedenklich. Durch Dennis Geigers Distanzschuss (50.) sorgten die Kraichgauer zwar erstmals für Gefahr, eine Reaktion auf den schwachen ersten Durchgang blieb zunächst jedoch aus.
Zielstrebiger agierten weiter die Mainzer, deren zweiter Treffer durch Marcus Ingvartsen wegen einer Abseitsstellung nicht zählte (60.). Sie verpassten es aber, die Führung auszubauen. Die TSG stemmte sich erst in der Schlussphase gegen den Rückstand, die Einwechslungen von Ihlas Bebou und Munas Dabbur brachten noch einmal etwas Schwung.
(SID)
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Quelle: Perform

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