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Eintracht Frankfurt verpatzt Bundesligastart und beschwert sich über den Video Assistent Referee
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Publiziert 22/08/2022 um 12:45 GMT+2 Uhr
Nach dem Remis (1:1) am Wochenende gegen den 1. FC Köln waren die Spieler von Eintracht Frankfurt aufgebracht. Die strittige Entscheidung beim Gegentor von Jan Thielmann verstanden Kevin Trapp und Co. nicht und hinterfragten den VAR. Die Diskussion über den Videoassistenten überschattete dabei den verkorksten Liga-Start der Frankfurter. Die Gründe für den verpatzten Saisonstart sind vielfältig.
Eintracht Frankfurt verpatzt den Ligastart
Fotocredit: Getty Images
Der Europacup-Rausch flaut ab, der Fehlstart ist komplett und die Negativserie nimmt kein Ende - doch bei Eintracht Frankfurt dreht sich in diesen Tagen fast alles um den Videobeweis. "Ich verstehe nicht, was sie da machen. Es war letzte Woche genau das gleiche", schimpfte Sportvorstand Markus Krösche, der sich wie so viele Hessen nach dem wiederholten VAR-Wirbel erneut betrogen fühlte. Es sei "ärgerlich, wenn du zweimal so entscheidende Situationen hast".
Erst der zurückgenommene Foulelfmeter bei Hertha BSC (1:1), nun die umstrittene Entscheidung beim späten Ausgleich des 1. FC Köln (1:1) - Nationaltorhüter Kevin Trapp tobte. "Jede Woche diskutieren wir über diese Abseitstore, das ist Wahnsinn", wütete der Eintracht-Schlussmann.
Schiedsrichter Martin Petersen hatte sich die Szene angesehen, den Treffer von Kölns Jan Thielmann (82.) trotz einer Abseitsposition von Florian Dietz vor Trapp nach fünfminütiger Prüfung aber gegeben.
Die "Hoffnung" sei gewesen, "dass mit dem VAR so gut wie möglich keine Fehlentscheidungen mehr stattfinden", meinte Kapitän Sebastian Rode. Dass es nun aber so laufe, sei "extrem unglücklich. Es ist zu hoffen, dass es sich im Laufe der Saison ausgleicht".
Götze sucht noch Platz in Mannschaft
Der Video Assistant Referee (VAR) bestimmt seit Tagen die Schlagzeilen, nicht nur rund um die Mainmetropole, die Diskussionen überlagern gar einige Probleme - doch die Gründe für den verpatzten Saisonstart des Europa-League-Siegers sind weitaus vielfältiger.
Der Abgang von Filip Kostic schmerzt, WM-Held Mario Götze sucht noch seinen Platz und die Mannschaft nach der magischen Nacht von Sevilla nach dem Erfolgsrezept für die Liga.
"Es ist nicht so einfach in der Bundesliga. Es sind Kleinigkeiten, die fehlen", sagte Trainer Oliver Glasner, der mit den Hessen seit quälend langen fünfeinhalb Monaten und inzwischen elf Partien auf einen Bundesliga-Sieg wartet. Beim 2:1 gegen den VfL Bochum am 13. März gewannen die Adlerträger zuletzt - Sevilla und Götze waren da noch ein kühner Traum.
Remis gegen Köln "Schritt nach vorne"
"Natürlich ist das keine so angenehme Statistik", sagte Glasner, der die Leistung beim Remis gegen Köln trotz der verspielten Führung nach Daichi Kamadas Treffer (71.) dennoch als "klaren Schritt nach vorne" wertete: "Ich kann mit diesem Unentschieden leben."
Und dennoch sind die Ansprüche des Champions-League-Teilnehmers gestiegen. Die Bundesliga sei "das Kerngeschäft", betonte Krösche erneut - bei aller Vorfreude auf die Auslosung der Gruppenphase in der Königsklasse am Donnerstag. Im Vergleich zu Platz elf inmitten der Europa-Euphorie der vergangenen Saison müsse man das dieses Jahr "deutlich besser machen".
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(SID)
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Quelle: Perform
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