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Eintracht Frankfurt lässt gegen VfL Bochum Punkte liegen im Kampf um Europa
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Publiziert 31/03/2023 um 22:24 GMT+2 Uhr
Eintracht Frankfurt kam am 26. Spieltag der Bundesliga zuhause gegen den VfL Bochum nicht über ein mageres 1:1 (1:1) hinaus. Takuma Asano brachte die Gäste nach 14 Minuten überraschend in Führung. Eintracht-Stürmer Randal Kolo Muani besorgte per Strafstoß (22.) den Ausgleich für die Hessen. Frankfurt verpasste es durch das Remis, den Rückstand auf den Tabellenfünften RB Leipzig zu verkürzen.
Eintracht Frankfurt gegen VfL Bochum
Fotocredit: Imago
Chancenwucher und einmal defensiver Tiefschlaf: Eintracht Frankfurt tritt in der Rückrunde der Bundesliga weiter auf der Stelle.
Das Team von Trainer Oliver Glasner kam gegen den Abstiegskandidaten VfL Bochum nicht über ein Remis hinaus und verliert die anvisierte Königsklasse immer weiter aus den Augen. Selbst das vor Wochen bereits sicher wirkende Ticket für die Europa League gerät langsam in Gefahr.
Die Hessen blieben im siebten Pflichtspiel in Serie sieglos, die Formsuche geht vor dem Viertelfinale im DFB-Pokal gegen Union Berlin am Dienstag weiter.
Die Bochumer setzten ihrerseits ihr Zwischenhoch im Abstiegskampf nach zuletzt zwei Siegen in Serie fort und liegen vor den Partien der Konkurrenz fünf Punkte vor dem Relegationsplatz.
Frankfurt drückt, Bochum trifft
Nicht nur wegen der sportlichen Schwächephase herrschte bei der Eintracht in der Länderspielpause ordentlich Unruhe. Der Führungsstreit zwischen Philip Holzer und Axel Hellmann, Glasners Zeitspiel im Vertragspoker und die ungewisse Zukunft einiger Spieler lenkten immer mehr vom Wesentlichen ab. Umso mehr gelte es, nun sportlich "den Bock umzustoßen", betonte der Trainer, "dann kann das ganz schnell wieder in eine andere Richtung gehen."
Nach hitzigen Anfangsminuten übernahm die Eintracht vor 50.000 Zuschauern gleich das Kommando, zweimal Rafael Borre (8., 10.) und Kristijan Jakic (9.) ließen erste Einschussmöglichkeiten liegen. Dann warf Christopher Antwi-Adjei nach falscher Einwurfentscheidung den Ball weit in den SGE-Strafraum, Kevin Trapp parierte den Drehschuss von Anthony Losilla noch glänzend - doch Asano staubte ohne Mühe ab.
Kolo Muani macht mächtig Dampf
Die Glasner-Elf wirkte kurz geschockt, kam dann aber dank einer Einzelaktion von Kolo Muani schnell zurück. Erst war der Franzose allein vor dem Tor von Iwan Ordez nur per Foul zu stoppen, ehe er den fälligen Elfmeter selbst souverän verwandelte. In Folge verteidigte Bochum über den ganzen Platz Mann gegen Mann und stellte die Hessen damit vor größere Probleme.
Nach dem Wechsel kam der Favorit mit der unorthodoxen Spielweise etwas besser zurecht, schnürte den Abstiegskandidaten tiefer hinten ein - die Chancen häuften sich. Manuel Riemann lenkte einen flachen Freistoß von Philipp Max mit den Fingerspitzen an den Pfosten (62.), ein Kopfball von Borre (66.) wurde auf der Linie geklärt. Auf der Gegenseite setzte Kevin Stöger (72.) einen Freistoß an die Latte, dann schoss Borre (89.) freistehend über das Tor.
Die Stimmen zum Spiel:
Oliver Glasner (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir sind enttäuscht über das Ergebnis. Aber ich bin sehr, sehr zufrieden mit unserem fußballerischen Auftritt, wir wir kombiniert haben, wie viele Chancen wir uns herausgespielt haben. Ich habe sehr große Zuversicht, dass wir mit solchen Leistungen bald wieder drei Punkte einfahren werden."
Thomas Letsch (Trainer VfL Bochum): "Wir haben gegen eine bärenstarke Eintracht gespielt, die von der ersten Minute an Druck gemacht hat. Wir sind selber nicht ins Spiel gekommen. Wir gehen nach einem Einwurf in Führung, bekommen postwendend den Elfmeter, wo man die Qualität von Kolo Muani sieht. Dann war es 60 Minuten ein Kampf über die Zeit. Ein glücklicher Punkt sicherlich. Aber was die Leidenschaft angeht, die die Mannschaft reingelegt hat, sicher auch verdient."
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(SID)
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Quelle: Perform
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