FC Bayern - Brisanter Vorfall auf A52: Polizei lotste zwei Busse des Rekordmeisters unerlaubt durch Rettungsgasse

Der Tross des FC Bayern München wurde nach der Niederlage am vergangenen Samstag bei Borussia Mönchengladbach (2:3) auf dem Weg nach Hause aufgehalten. Auf der A52 gab es wegen eines Auffahrunfalls einen Stau, in dem auch die zwei Bayern-Busse standen – bis sich Polizeibeamte dazu entschieden, sie durch eine Rettungsgasse zu eskortieren. Ein Vorfall, der für Wirbel sorgte.

Der Mannschaftsbus des FC Bayern.

Fotocredit: Getty Images

Die Münchener befanden sich auf dem Weg zum Mönchengladbacher Flughafen, sollen laut der Polizei jedoch nicht unter Zeitdruck gestanden haben, um ihren Flieger nach München zu erreichen. Die "Rheinische Post" hatte zuerst über den Vorfall berichtet.
Im Stau hatte sich auch Thomas Maria Claßen, Sprecher der SPD im Ausschuss für Mobilität in Mönchengladbach, befunden. Die Aktion sei für ihn "völlig unverständlich und peinlich" gewesen, sagte er dem "WDR".
Wer unerlaubt eine Rettungsgasse befährt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Strafen wie ein Bußgeld oder sogar ein Fahrverbot sind möglich, wenn dadurch jemand behindert, gefährdet oder etwas beschädigt wird. Zumindest ein Bußgeld könnte jetzt den anweisenden Polizisten und den Busfahrern der Bayern-Busse drohen.
Haben einzelne Polizeibeamte entgegen einer expliziten Anweisung des Einsatzleiters gehandelt oder hat sie diese Anweisung schlicht nie erreicht? Die Polizei entschuldigte sich bereits und wolle den Fehler aufarbeiten, bestätigte sie gegenüber dem "WDR".
Keiner der Beteiligten sei deshalb entlassen worden, doch ein Polizeisprecher sagte: "Dass das passiert ist, war ein Fehler."
picture

Ehefrau wandert aus? Götze perplex: "Das ist mir neu!"

Quelle: Perform

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung