Bundesliga - Nullnummer bei Borussia Mönchengladbach: SC Freiburg tritt auf der Stelle

Der SC Freiburg hat im Kampf um die Champions-League-Qualifikation erneut Federn gelassen - und die Chance verpasst, an RB Leipzig vorbeizuziehen. Nach dem 1:1 vor einer Woche gegen Bayer Leverkusen, kamen die Breisgauer am Samstagnachmittag bei Borussia Mönchengladbach nicht über ein torloses Remis hinaus. Aufseiten der Fohlen sah Rami Bensebaini kurz vor Schluss die Gelb-Rote Karte (87.).

Matthias Ginter (r.) und Philipp Lienhart

Fotocredit: Getty Images

Der SC Freiburg hat vor dem Spiel des Jahres den Sprung auf einen Champions-League-Platz verpasst. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich musste sich fünf Tage vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League bei Juventus Turin mit einem 0:0 bei Borussia Mönchengladbach begnügen und bleibt auf Platz fünf. Die Gladbacher, die nach Gelb-Rot gegen Ramy Bensebaini (87.) in Unterzahl spielten, liegen weiter im Tabellenmittelfeld.
Borussias Coach Daniel Farke veränderte sein Team im Gegensatz zur Niederlage in Mainz (0:4) auf drei Positionen, bei Freiburg fiel Stürmer Michael Gregoritsch (krank) kurzfristig aus. Vor 53.014 Fans im Borussia-Park gaben die Gäste den ersten Torschuss durch Roland Sallai ab (4.), Schlussmann Tobias Sippel hatte dabei keine Probleme. Die eigentliche Nummer drei der Gladbacher stand im Kasten, da Stammtorhüter Jonas Omlin (Zerrung) und Ersatzkeeper Jan Olschowsky (Magen-Darm-Grippe) fehlten.
In der Folge übernahmen die Gladbacher gegen tief stehende Freiburger die Spielkontrolle. Marcus Thuram (8.) und Alassane Plea (18.) fanden aber ihren Meister in SC-Schlussmann Mark Flekken.
Der fünfmalige deutsche Meister hatte auch danach viel Ballbesitz, es mangelte aber an zündenden Ideen. Thuram hatte bei den hohen Bällen einen schweren Stand gegen den Ex-Gladbacher Matthias Ginter, Kapitän Lars Stindl leistete sich zudem einige Ballverluste in aussichtsreichen Positionen.
Von Freiburg kam in der ersten Halbzeit offensiv fast nichts. Die Passivität wäre fast bestraft worden. Einen Kopfball von Bensebaini klärte SC-Stürmer Lucas Höler aber auf der eigenen Linie (36.).
Freiburg kam mit mehr Schwung aus der Pause. Sallai zwang Sippel zur einer Glanztat (49.). Die Gastgeber schienen vom nun forscheren Auftritt der Freiburger überrascht und verloren etwas ihre Linie. Der auffällige Sallai (56.) verzeichnete den nächsten SC-Abschluss. Auf der anderen Seite verzog Plea (64.).
Nach einem Zweikampf zwischen dem Freiburger Nicolas Höfler und Thuram entschied Schiedsrichter Benjamin Brand zunächst auf Elfmeter für Gladbach, nahm diesen nach Ansicht der TV-Bilder aber zurecht wieder zurück (65.). Beide Teams spielten in der hektischen Schlussphase auf Sieg. Plea vergab kläglich (74.).
(SID)
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Quelle: Perform

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