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Bundesliga-Relegation: VfB Stuttgart gewinnt Hinspiel gegen Hamburger SV - großer Schritt Richtung Klassenerhalt
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Publiziert 01/06/2023 um 22:39 GMT+2 Uhr
Der VfB Stuttgart hat einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Die Schwaben setzten sich im Hinspiel der Bundesliga-Relegation 3:0 (1:0) gegen den Hamburger SV durch. Konstantinos Mavropanos (1.) sorgte für einen Blitzstart der Hausherren, der Doppelschlag von Josha Vagnoman (51.) und Serhou Guirassy (54.) belohnte den VfB für seinen starken Auftritt gegen den Zweitligisten.
Der VfB Stuttgart hat sich gegen den Hamburger SV durchgesetzt
Fotocredit: Imago
Eine noch bessere Ausgangsposition für das Team von Sebastian Hoeneß vergab Guirassy: Der Torjäger scheiterte in der 27. Minuten mit einem Foulelfmeter am starken HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes, der den sechsmaligen deutschen Meister vor einem Debakel bewahrte. Zu allem Überfluss sah der eingewechselte HSV-Profi Anssi Suhonen wegen groben Foulspiels noch Rot (69.).
Ohnehin spricht die Statistik für den VfB. In den bisherigen 24 Relegations-Duellen setzte sich 18-mal der Erstligist durch. Der letzte Erstligist, der scheiterte, war jedoch: Stuttgart (2019 an Union Berlin).
Druck, sagte VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth vor dem Anpfiff, könne "auch positiv sein". Und der VfB legte furios los. Nach Eckball von Borna Sosa traf Mavropanos mit einem wuchtigen Kopfball freistehend zur frühen Führung. Heuer Fernandes war beim zweitschnellsten Tor der Relegations-Geschichte machtlos.
Der HSV, bei dem die zuletzt gesperrten Ludovit Reis und Bakery Jatta wieder starteten, war geschockt, der VfB blieb am Drücker, scheiterte aber immer wieder am starken Heuer Fernandes - zweimal war es Chris Führich, zweimal Guirassy. Beides Male war der Stürmer, für den der VfB am Mittwoch die Kaufoption gezogen hatte, viel zu nachlässig. Auch beim von Reis an Enzo Millot verursachten Strafstoß.
Vom besten Auswärtsteam der 2. Liga war nichts zu sehen. Der frühe Rückstand, vielleicht aber auch noch das Drama vom Wochenende um den Fast-Aufstieg im Fernduell mit dem 1. FC Heidenheim, setzten der Mannschaft von Trainer Tim Walter zu.
Erst nach einer guten halben Stunde wurde der HSV etwas mutiger. Die einzige Chance vor der Pause wurde von Florian Müller, der den verletzten Fabian Bredlow im VfB-Tor vertrat, begünstigt. Müller zögerte mit dem Ball am Fuß zu lange, Jatta und Robert Glatzel hätten den Patzer beinahe ausgenutzt.
Nach dem Wechsel übernahm Stuttgart sofort wieder die Initiative und wurde schnell belohnt. Der HSV wirkte wie so oft defensiv nicht stabil, schon gar nicht erstligareif.
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(SID)
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Quelle: Perform
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