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Union Berlin feiert klaren Heimsieg gegen den VfB Stuttgart - Eisernen verteidigen Tabellenplatz drei
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Publiziert 01/04/2023 um 17:23 GMT+2 Uhr
Union Berlin bleibt Borussia Dortmund und dem FC Bayern München in der Bundesliga weiter auf den Fersen. Die Unioner bezwangen am 26. Spieltag den VfB Stuttgart im heimischen Stadion mit 3:0 (0:0) und verteidigten Rang drei. Sheraldo Becker (51.), Kevin Behrens (65.) und ein Eigentor von Genki Haraguchi (68.) bescherten den Berlinern den Heimsieg. Der VfB bleibt dagegen Tabellenletzter.
Die beiden Unioner Kevin Behrens (unten) und Rani Khedira dürfen weiter von der Champions League träumen
Fotocredit: Getty Images
Damit taumelt der VfB Stuttgart weiterhin der 2. Bundesliga entgegen. Nach 26 Spieltagen hat der VfB nur 20 Punkte auf dem Konto. Die Schwaben sind seit fünf Spielen ohne Sieg.
Überhaupt gelang unter Labbadia, der im Dezember übernommen hatten, erst ein Erfolg in bislang elf Ligaspielen. Union feierte den zweiten Sieg in Serie und bleibt mit 51 Punkten auf Champions-League-Rang drei.
Vieles sollte anders werden beim VfB. Im Vergleich zum 0:1 gegen Wolfsburg vor der Länderspielpause stellte Labbadia auf fünf Positionen um. Unter anderem brachte er Neu-Nationalspieler Josha Vagnoman als Rechtsaußen in seinem 4-3-3-System. Doch der Drang nach vorne fehlte zu Beginn noch etwas. Den Stuttgartern war anzumerken, dass ihnen mit Linksverteidiger Borna Sosa (muskuläre Probleme) und Stürmer Silas (Wadenblessur) für die Offensive wichtige Spieler fehlten.
Weil der VfB wie auch Union defensiv stabil standen, passierte zu Beginn wenig. Dies änderte sich erst als Stuttgarts Enzo Millot nach einem abgewehrten Freistoß mit seiner Flanke Dan-Axel Zagadou (29.) in der Mitte fand - der Kopfball aus drei Meter flog nur knapp über das Tor.
Union - Stuttgart: Tor von Perea wegen Handspiels aberkannt
Vier Minuten später schenkte Union-Torwart Lennart Grill, der den angeschlagenen Frederik Rönnow vertrat, den Gästen beinahe die Führung. Nach einem langen Abschlag von Stuttgarts Keeper Fabian Bredlow verschätzte sich der aus seinem Tor stürmende Grill völlig und schoss dabei VfB-Stürmer Juan Jose Perea an, der den Ball nur noch einschieben musste. Pech für Stuttgart: Perea war beim Schuss von Grill mit der Hand am Ball, weshalb Schiedsrichter Florian Badstübner den Treffer nach Ansicht der Videobilder aberkannte.
Seinen Patzer machte Grill (43.) wieder vergessen, als er kurz vor der Pause im Duell mit Tiago Tomas stark parierte.
Nach der Pause kam Union, das im ersten Abschnitt viel hatte vermissen lassen, mit viel mehr Energie aus der Kabine. Erst verzog Janik Haberer (48.) aus spitzem Winkel, ehe Becker eine Flanke von Jérôme Roussillon über die Linie drückte und das Stadion An der Alten Försterei erbeben ließ. Nur vier Minuten darauf hatte Rani Khedira nach einer Ecke das 2:0 auf dem Fuß, jagte den Ball im Getümmel jedoch klar drüber. Unter dem Dauerdruck der Unioner brach Stuttgart zusammen - und Behrens drehte auf. Das zweite Tor, das zunächst wegen Abseits zurückgepfiffen worden war, machte er selbst, bevor Haraguchi seine scharfe Hereingabe ins eigene Tor lenkte.
Union Berlin mit vier Punkten Vorsprung auf Rang vier
"Heute hat es nicht gereicht", stellte Jung-Nationalspieler Josha Vagnoman bei "Sky" fest. Er und seine Mitspieler bekamen nach dem Abpfiff den Unmut der mitgereisten Fans zu spüren. "Mehr kämpfen, mehr liefern", sei laut Vagnoman die Botschaft der frustrierten Anhänger gewesen.
"Wir sind vielleicht nicht konsequent genug. Wir haben noch genug Spiele und müssen uns alle den Arsch aufreißen", sagte Torhüter Fabian Bredlow.
Union bleibt dagegen in der Liga im eigenen Stadion ungeschlagen. Durch den Erfolg vergrößerten sie ihren Vorsprung auf den Vierten SC Freiburg auf vier Punkte. Zugleich rückten sie bis auf einen Punkt an den FC Bayern heran, der am Samstagabend im Topspiel Spitzenreiter Borussia Dortmund (18:30 Uhr im Liveticker) empfängt.
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(SID)
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Quelle: Perform
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