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VfB Stuttgart erkämpft Unentschieden gegen Bayer 04 Leverkusen und bliebt Tabelenvorletzter
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Publiziert 14/05/2023 um 17:26 GMT+2 Uhr
Nicht verloren, aber auch nichts gewonnen: Der VfB Stuttgart bleibt in der Bundesliga ein ernsthafter Abstiegskandidat. Die zum Siegen verdammten Schwaben versäumten durch ein 1:1 (0:0) gegen Bayer Leverkusen den Sprung aus dem Tabellenkeller, sie haben auf Rang 17 einen Punkt Rückstand auf Schalke 04 (16.) und zwei Punkte auf den VfL Bochum (15.).
Amine Adli von Bayer Leverkusen im Zweikampf mit Borna Sosa vom VfB Stuttgart
Fotocredit: Getty Images
Die Spieler des VfB Stuttgart standen niedergeschlagen auf dem Rasen herum, im Fanblock herrschte Stille. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß hat beim 1:1 (0:0) gegen Bayer Leverkusen den dringend benötigten Sieg verpasst und startet von einem Abstiegsplatz in die letzten beiden Spieltage der Fußball-Bundesliga. Nach dem Abpfiff machte sich die Gewissheit breit, dass es am Ende für den Klassenerhalt nicht reichen könnte.
"In unserer Situation hätten wir gerne drei Punkte mitgenommen. Wenn es der 14. Spieltag gewesen wäre, wären wir mit dem Punkt zufrieden. Wir müssen mit dieser Situation jetzt umgehen", sagte VfB-Torhüter Fabian Bredlow bei DAZN nach der hitzigen Schlussphase einer lange Zeit faden Begegnung. Der Rückstand auf Schalke 04 auf dem Relegationsplatz beträgt einen Punkt, der VfL Bochum ist auf Platz 15 zwei Zähler entfernt.
Weltmeister Exequiel Palacios verdarb Stuttgart mit einem von Bredlow verursachten Foulelfmeter (70., nach Videobeweis) den Sieg. "Ich räume ihn schon ab", gab Bredlow zu. Palacios machte damit seinen Patzer beim Führungstreffer für die Gastgeber wett: Der Argentinier hatte Wataru Endo im Strafraum gelegt, Serhou Guirassy traf cool mit einem "Panenka" (57.).
Leverkusen wahrte drei Tage nach der Niederlage im Halbfinal-Hinspiel der Europa League bei der AS Rom (0:1) durch das Unentschieden wenigstens seine Chance auf eine Europapokal-Teilnahme im der kommenden Saison. Die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso ist nach einem ereignisarmen Spiel als Tabellensiebter punktgleich mit dem sechstplatzierten VfL Wolfsburg. "Das war kein Highlight-Spiel. Die Punkteteilung geht in Ordnung. Stuttgart hatte sogar die besseren Chancen", sagte Torhüter Lukas Hradecky.
Alonso musste nach den schmerzhaften Ausfällen von Odilon Kossounou (Muskelverletzung) und Robert Andrich (Mittelfußbruch) seine Mannschaft umstellen, darüber hinaus ließ er Florian Wirtz und Adam Hlozek zunächst auf der Bank. In die Anfangsformation rückte unter anderem Kerem Demirbay, der an der Seite Palacios das Mittelfeld patroullierte.
Beide Mannschaften waren erkennbar auf Ballkontrolle bedacht. Stuttgart hatte Angst, in Konter zu laufen und stand defensiv weitaus tiefer als die dadurch feldüberlegenen Leverkusener, die früh hätten in Führung gehen können: Nach einer Hereingabe von Moussa Diaby kamen allerdings Sardar Azmoun und Jeremy Frimpong jeweils einen Schritt zu spät (9.). Auf der Gegenseite schlug Endo in aussichtsreicher Position im Strafraum über den Ball (17.). Beide Mannschaft taten sich auch in der Folge schwer, Chancen herauszuarbeiten.
Unfreiwillig zu Hilfe kam dem nach der Halbzeit etwas mutigeren VfB schließlich Palacios, der Endo im Strafraum foulte. Danach brachte Alonso Nationalspieler Wirtz, beim Ausgleich aber stand dann Stuttgarts ungestümer Schlussmann Bredlow Pate: Er traf im Strafraum Edmond Tapsoba mit der Faust am Kopf. Nationalspieler Josha Vagnoman vergab per Kopf im Anschluss die große Chance zur erneuten Führung des VfB (72.).
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(SID)
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