Bundesliga: VfB Stuttgart und 1. FSV Mainz 05 trennen sich Unentschieden - Schwaben treten weiter auf der Stelle

Der VfB Stuttgart hat den Sprung von den Abstiegsplätzen verpasst. Gegen den FSV Mainz 05 trennten sich die Schwaben 1:1 (1:1)-Unentschieden. Serhou Guirassy brachte Stuttgart in der 37. Minute in Führung, ehe Marcus Ingvartsen (40./FE) kurze Zeit später per Elfmeter für den direkten Ausgleich sorgte. Mit dem Punkt bleibt der VfB zunächst auf Platz 16 hängen. Mainz belegt den zehnten Rang.

VfB Stuttgart - Mainz 05

Fotocredit: Getty Images

Bruno Labbadia bedankte sich mit Applaus bei den Fans für die Unterstützung und klatschte mit seinen Spielern ab. Zufrieden wirkte der Trainerrückkehrer des VfB Stuttgart nach dem 1:1 (1:1) zum Jahresauftakt gegen den FSV Mainz 05 aber keinesfalls.
Entsprechend kritisch ordnete auch Waldemar Anton das Spiel ein. "Wir hätten den Sieg verdient, haben viel Druck gemacht und wenig zugelassen", sagte der Innenverteidiger bei Sky: "Wir müssen uns ankreiden, dass wir das Tor nicht gemacht haben. Wir müssen noch konsequenter vor dem Tor sein, dann gewinnen wir das Spiel hier."
Serhou Guirassy (36.) hatte den VfB in einem bis dahin zerfahrenen Spiel in Führung geschossen, doch Marcus Ingvartsen (40.) glich per Foulelfmeter nur kurz darauf aus. "Mainz kann mit dem Unentschieden besser leben als wir", sagte VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth. Dennoch könne man auf der Leistung "sehr gut aufbauen".
Während Stuttgart auch im neuen Jahr zunächst mit dem Relegationsplatz vorliebnehmen muss, steckt die Mannschaft von Trainer Bo Svensson nach dem fünften Spiel in Folge ohne Sieg weiter im unteren Tabellenmittelfeld fest. Labbadia hatte im Vorfeld reichlich Offensive versprochen. Der VfB werde sich "nicht hinten reinstellen und nur verteidigen", sagte der 56-Jährige: "Wir müssen jeden Zentimeter des Spielfelds beackern."

Ingvartsen kontert Guirassy-Tor

Seine Mannschaft zeigte sich in den Anfangsminuten durchaus bemüht, den Vorstellungen des neuen Trainers gerecht zu werden - allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Die Stuttgarter Intensität wussten die Mainzer mit ihrer eigenen aggressiven Spielweise auszugleichen. Folgerichtig zeichnete sich das Spiel eher durch viele Zweikämpfe als durch Strafraumaktionen aus.
Jegliche gefährliche Vorstöße wurden auch in der Folge entweder durch die beiden gut stehenden Abwehrreihen oder eigene Fehler zunichtegemacht, entsprechend überraschend kam die Stuttgarter Führung. Guirassy, der nur wenige Sekunden zuvor (35.) noch freistehend vor dem Mainzer Tor vergeben hatte, machte es im zweiten Anlauf besser.
Lange währte die VfB-Freude jedoch nicht. Bei einem Klärungsversuch traf Naouirou Ahamada nur seinen Gegenspieler, den nach Videostudie gegebenen Elfmeter verwandelte Ingvartsen souverän zum verdienten Pausenstand.
Den Schwung aus der Schlussphase der ersten Halbzeit nahmen beide Mannschaften mit in die zweiten 45 Minuten, zum Wohlwollen der Zuschauer. In einem plötzlich rasanten Spiel verzog erst Guirassy (53.), kurz darauf trafen Aymen Barkok (57.) nach einem Mainzer Konter und Guirassy (60.) aufseiten des VfB jeweils nur die Latte.
(SID)
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Quelle: Perform

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