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Bundesliga kehrt aus der Winterpause zurück - und wichtige Spieler fehlen: Diese Profis sind beim Afrika- und Asien-Cup
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Publiziert 08/01/2024 um 17:10 GMT+1 Uhr
Am Samstag beginnen die Kontinental-Meisterschaften von Asien und Afrika - mit großem Einfluss auf die Top-Teams in der Bundesliga: Leverkusen, München, Stuttgart. Insgesamt 20 Profis von deutschen Vereinen sind beim anstehenden Afrika-Cup (13. Januar bis 11. Februar) im Einsatz. Am stärksten betroffen von der Abwesenheit von Leistungsträgern ist der derzeitige Tabellenführer Bayer Leverkusen.
Tuchel: Afrika-Cup-Terminierung "immer extrem unglücklich"
Quelle: Perform
Der kluge Mann hat schon mal ein bisschen vorgebaut. Im letzten Spiel vor Weihnachten schickte Xabi Alonso eine Mannschaft auf den Platz, die Bayer Leverkusen trotz der Abwesenheit von Leistungsträgern in den kommenden Wochen seine Tabellenführung in der Bundesliga garantieren soll. Das klappte beim 4:0 gegen den VfL Bochum ganz gut - doch wenn Stammkräfte wie Victor Boniface, Edmond Tapsoba und Odilon Kossounou fehlen, bleibt dies eine Schwächung.
Leverkusen trifft es wohl am härtesten, dass mit dem Wiederbeginn der Bundesliga nach der Winterpause auch der Anpfiff zu den Kontinental-Meisterschaften von Afrika (13. Januar bis 11. Februar) und von Asien (12. Januar bis 10. Februar) erfolgt.
"Grundsätzlich muss das geändert werden", sagte Bayers Geschäftsführer Fernando Carro der Bild am Sonntag, "ich hoffe, dass wir mit der Klub-Vereinigung ECA eine Abmachung mit der FIFA hinbekommen."
Das Wort "Wettbewerbsverzerrung" nehmen die Strategen der Bundesligisten nicht in den Mund - Einfluss aber werden die Abstellungen wohl trotzdem haben. Der FC Bayern etwa sucht auf dem Transfermarkt auch deshalb intensiv nach Spielern, weil der ohnehin schwach besetzten Abwehr mit Min-Jae Kim (Südkorea) und Noussair Mazraoui (Marokko) nun zwei weitere Bausteine fehlen - im ungünstigsten Fall auch am 10. Februar beim Spitzenspiel gegen Leverkusen.
Tuchel hält Afrika-Cup-Terminierung für "unglücklich"
Die Terminierung von Afrika- und Asien-Cup hält Trainer Thomas Tuchel für "extrem unglücklich", doch er ist nicht der einzige Trainer, der kreativ werden muss.
So wird dem Tabellendritten VfB Stuttgart in Serhou Guirassy (Guinea) der Torjäger vom Dienst fehlen. Fraglich ist zudem, ob der umworbene Angreifer überhaupt noch mal zurückkehrt. Trainer Sebastian Hoeneß muss zudem auf Silas (DR Kongo), Hiroki Ito (Japan) und Woo-Yeong Jeong (Südkorea) verzichten.
Tatsächlich hätten die Turniere in Afrika und Asien gar nicht zum jetzigen Zeitpunkt stattfinden sollen. Für beide waren zuletzt Termine im Sommer vorgesehen.
Doch in der Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) ist im Juni und Juli Regenzeit. Die Asienmeisterschaft hätte schon im vergangenen Sommer in China stattfinden sollen, wurde wegen der Corona-Pandemie allerdings nach Katar verlegt und wegen der klimatischen Bedingungen auf den Jahresbeginn vorgezogen.
Deutsche Klubs stellen 32 Spieler
Auch Dino Toppmöller von Eintracht Frankfurt ist daher nicht zu beneiden: Ihm fehlen in Ellyes Skhiri (Tunesien), Fares Chaibi (Algerien) und Omar Marmoush (Ägypten) drei Schlüsselspieler.
Immerhin hat Manager Markus Krösche in den vergangenen Tagen zwei Zugänge verpflichtet, jeweils auf Leihbasis: Mittelfeldspieler Donny van de Beek von Manchester United und den ehemaligen Stuttgarter Sasa Kalajdzic von den Wolverhampton Wanderers.
Deutsche Klubs bis hinunter zur Oberliga (5. Liga) stellen zu den beiden Turnieren insgesamt 32 Spieler ab. Dass Leverkusen Boniface (Nigeria), Tapsoba (Burkina Faso), Kossounou (Elfenbeinküste/Cote d'Ivoire) und Amine Adli (Marokko) fehlen könnten, hatte Manager Simon Rolfes freilich eingeplant. "Grundsätzlich haben wir bei der Zusammenstellung des Kaders im vergangenen Sommer (...) natürlich auch den Afrika-Cup bedacht", sagte er. Kluger Mann.
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(SID)
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Nach Triumph beim Afrika-Cup: Senegal feiert Mega-Party
Quelle: Perform
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