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Deniz Undav schießt Stuttgart mit Doppelpack zum Sieg bei Eintracht Frankfurt: Schiri Brych muss verletzt raus
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Publiziert 25/11/2023 um 20:35 GMT+1 Uhr
Der VfB Stuttgart reitet weiter auf der Erfolgswelle in der Bundesliga. Bei Eintracht Frankfurt gewannen die Schwaben am 12. Spieltag dank eines Doppelpacks von Deniz Undav 2:1 (2:1). Undav brachte die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß bereits nach 57 Sekunden in Führung. Waldemar Anton fälschte einen Schuss ins eigene Tor ab (26.), ehe Undav vor der Pause den Siegtreffer erzielte (45.+1).
Deniz Undav
Fotocredit: Getty Images
Schiedsrichter Felix Brych schloss mit seinem 344. Bundesliga-Einsatz zur Bestmarke von Wolfgang Stark auf, konnte aber nach Wiederbeginn wegen einer Verletzung am rechten Knie nicht mehr weitermachen. Für ihn gab der Vierte Offizielle Patrick Schwengers nach nur vier Zweitligaspielen ein überaus souveränes Debüt im Oberhaus.
VfB-Trainer Hoeneß hatte vor der Neuauflage des Vorjahreshalbfinals im DFB-Pokal vor einer "der schnellsten Mannschaften der Liga" gewarnt. Wegen Müdigkeit nach seiner Länderspielreise mit Guinea nahm Toptorjäger Serhou Guirassy zunächst dick eingemummelt auf der Bank Platz, Undav stürmte erst einmal allein - mit Erfolg.
Schon nach 57 Sekunden legte der Mittelstürmer nach traumhaftem Steckpass von Enzo Millot den Ball geschickt mit dem Außenrist vorbei an Kevin Trapp. Die SGE ließ sich nicht schocken, fand ohne die Unterstützung der Nordwestkurve schnell in die Partie. Die lautstarken Anhänger verließen wegen eines aus ihrer Sicht unverhältnismäßigen Polizeieinsatzes vor ihrer Kurve die Arena.
Dennoch hatten Eric Junior Dina Ebimbe (8.) und Ansgar Knauff (12.) früh zwei gute Chancen. Ab der 20. Minute kehrten die Fans zumindest schweigend zurück - und konnten kurze Zeit später jubeln. Anton fälschte eine Flanke von Philipp Max derart unglücklich ab, dass sich der Ball aus rund 22 Metern als Bogenlampe über Alexander Nübel ins Tor senkte.
Kurz danach griff sich Brych nach einem Ausrutscher ans Knie, konnte nach über drei Minuten langer Behandlung aber erstmal weitermachen.
Die Eintracht war vor 58.000 Zuschauern eigentlich im gesamten ersten Durchgang spielbestimmend, wurde aber für jede defensive Unzulänglichkeit gnadenlos bestraft. Undav nickte eine Flanke von Maximilian Mittelstädt perfekt gegen die Laufrichtung von Trapp ein. Dann musste Brych doch passen.
Nach der etwas verlängerten Pause riss der VfB das Spiel an sich, Chris Führich brachte den Ball freistehend nicht im Tor unter (53.). Nach einer Stunde kam dann auch Guirassy, der alleine vor Trapp das mögliche 1:3 liegen ließ (82.).
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(SID)
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Quelle: Perform
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