Lothar Matthäus geht mit Joshua Kimmich wegen seiner Leistungen auf und neben dem Platz ins Gericht: "Er versteckt sich"

Lothar Matthäus ist mit Mittelfeld-Star Joshua Kimmich vom FC Bayern hart ins Gericht gegangen. Kimmich habe in den vergangenen zwei Jahren nicht die von ihm erwartete Leistung gebracht. Zudem sei er neben dem Platz nicht mehr so präsent wie früher. Die Ursache für die Verunsicherung des 28-Jährigen sieht Matthäus auch in der von Trainer Thomas Tuchel angestoßenen Debatte um die "Holding Six".

Joshua Kimmich am 09.11.2023 nach dem 1:5 des FC Bayern in Frankfurt

Fotocredit: Getty Images

Kimmich habe wie viele Bayern-Spieler mit sich selbst Probleme. Er habe "nicht die Leistung gebracht, die wir von ihm erwartet haben", sagte der TV-Experte in der Talkshow "Sky90".
Die Konsequenz für ihn sei harte Kritik gewesen: "Er hat in den letzten zwei Jahren richtig auf die Fresse bekommen - auch von uns", womit Matthäus sicher auch seinen sehr meinungsstarken "Sky"-Kollegen Dietmar Hamann meint.
Kimmichs Präsenz vor den Mikrofonen nach dem Spiel habe deutlich abgenommen. Früher habe er nach Niederlagen vor der Kamera "klar und deutlich" seine Meinung gesagt, kritisierte der 62-Jährige.
Das habe sich geändert: "Er versteckt sich. Nicht nur auf dem Platz ist er nicht mehr so präsent, auch nach dem Spiel ist er nicht mehr so präsent."
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Lothar Matthäus

Fotocredit: Getty Images

Matthäus: Tuchel hat Kimmich verunsichert

Ein Quell für Kimmichs Verunsicherung insbesondere in den letzten Monaten sei laut Matthäus auch sein Trainer Thomas Tuchel: "Die Aussagen mit der Holding Six und 'Ich brauchte einen Neuen auf der Kimmich-Position, weil ich ihn ganz woanders sehe' waren natürlich auch nicht fördernd, um Kimmich psychologisch zu stärken."
Kimmich hatte bei der 1:5-Klatsche bei Eintracht Frankfurt zwar das einzige Bayern-Tor geschossen, sonst aber eine mangelhafte Leistung mit einigen Aussetzern, die zu Frankfurter Großchancen führten, abgeliefert.
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Quelle: Perform

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