Marc Roca und Ryan Gravenberch mit Spitze gegen den FC Bayern München: "Lag auf keinen Fall an meinem Niveau"

Der ehemalige Bayern-Profi Marc Roca hat erstmals über seine Zeit beim deutschen Rekordmeister gesprochen und konnte sich eine Spitze in Richtung seiner damaligen Trainer Julian Nagelsmann und Hansi Flick nicht verkneifen. "Wenn man am Ende nicht spielt, liegt es daran, dass der Trainer andere Spieler einsetzt, aber auf keinen Fall an meinem Niveau", sagte der Spanier im Interview mit der "Marca".

Klopp schwärmt von Gravenberch: "Alles geht in richtige Richtung"

Quelle: Perform

Aus Rocas Sicht habe er selbst die Qualität gehabt, bei den Bayern eine wichtige Rolle zu spielen. "Ich glaube, dass ich, als ich die Chance hatte zu spielen, gezeigt habe, dass ich dabei sein kann", erinnert sich Roca an seine Einsätze in München.
Allzu viele Möglichkeiten bekam der Spanier jedoch nicht, seine Klasse unter Beweis zu stellen. Lediglich 24 Spiele in zwei Jahren bei den Bayern stehen zu Buche.
Trotzdem will der Mittelfeldspieler seine Zeit an der Isar nicht missen. "Es waren zwei Jahre, in denen ich viel gelernt und aufgesaugt habe, in denen ich mich jeden Tag verbessert, mit den Besten trainiert und vor allem psychologisch gesehen nie aufgegeben habe."
Vor allem in der Persönlichkeitsentwicklung habe der Karriereschritt in München viele positive Auswirkungen gehabt.

Roca in München gut aufgenommen worden

"Ich denke, dass ich mich Tag für Tag selbst verbessert habe, indem ich weit von zu Hause weg war, obwohl ich vielleicht nicht die Spielminuten bekam, die ich wollte", zog Roca das Positive aus seinem Engagement in München.
Großen Anteil daran hatte offenbar das Umfeld an der Säbener Straße. "Die Wahrheit ist, dass ich vom ersten Tag an in einer sehr familiären Gruppe willkommen geheißen wurde, in der ich mich wie zu Hause fühle, und das ist etwas, wofür man dankbar sein kann", sagte der 26-Jährige.

Gravenberch mit Seitenhieb gegen Ex-Klub

Ein weiterer Ex-Bayern-Profi konnte sich ebenfalls einen kleinen Seitenhieb in Richtung seines Ex-Klubs nicht verkneifen.
Ryan Gravenberch wurde auf seinen Formanstieg bei seinem neuen Arbeitgeber FC Liverpool angesprochen und entgegnete: "Wenn man einem Spieler Minuten gibt, bekommt er Selbstvertrauen und das war‘s."
Damit spielte der Niederländer wohl auf seine Zeit bei den Bayern an, in der er nicht auf die gewünschte Spielzeit kam.
An der Anfield Road läuft es derweil deutlich besser. Jüngst schoss der 21-Jährige ein Tor beim 2:0-Sieg in der Europa League gegen Union Saint-Gilloise und ist bei den Reds fester Bestandteil des Teams.

Klopp schwärmt von Gravenberch

Trainer Jürgen Klopp ist voll des Lobes über seinen neuen Mittelfeldspieler. "Er ist sehr wichtig für uns", schwärmte der deutsche Coach über seinen Schützling.
Das neue Umfeld tue Gravenberch gut: "Seine Zeit bei Bayern war nicht die schlechteste auf der Welt, aber er fühlt sich hier zu 100 Prozent eingebunden", so Klopp.
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Quelle: Perform

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