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VfB Stuttgart fährt gegen Darmstadt 98 nächsten Liga-Sieg ein und sichert dritten Rang weiter ab
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Publiziert 17/02/2024 um 17:51 GMT+1 Uhr
Der VfB Stuttgart hat am 22. Bundesliga-Spieltag bei Darmstadt 98 einen knappen Sieg eingefahren. Torjäger Serhou Guirassy brachte beim 2:1 (1:0) die Gäste aus Schwaben in der 14. Minute in Führung. Trotz Unterzahl nach Gelb-Rot für Pascal Stenzel (45.+22) sicherte Mahmoud Dahoud (90.+2) den 15. Saisonerfolg des VfB in der Bundesliga. Aaron Seydel (90.+5) gelang nur noch der Anschlusstreffer.
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Quelle: Perform
Die abgekämpften Sieger des VfB Stuttgart ließen sich ausgelassen von den Fans feiern, für Darmstadt 98 gab es einmal mehr nur aufbauenden Applaus von den eigenen Anhängern.
Mit einer konzentrierten Willensleistung überstand der VfB das turbulenten Auswärtsspiel und eine Halbzeit in Unterzahl, der Favorit rang das überlegene Schlusslicht mit 2:1 (1:0) nieder.
Stuttgart liegt auf Rang drei weiter aussichtsreich im Champions-League-Rennen.
"Es war ein sehr hartes Spiel. Wenn man die Begleitumstände sieht, war es ein Arbeitssieg, über den wir sehr glücklich sind", sagte Stuttgarts Sportdirektor Fabian Wohlgemuth bei "Sky".
Serhou Guirassy bei Startelf-Comeback direkt da
Kapitän Waldemar Anton fügte hinzu: "Wir sind für einen Mann mehr gelaufen. Genau das, was wir uns in der Halbzeit vorgenommen haben." In einem wieder von Fan-Protesten geprägten Duell erzielte Topstürmer Serhou Guirassy (14.) die Führung, der VfB zitterte sich nach dem Platzverweis gegen Pascal Stenzel (45.+22) eine Halbzeit lang in Unterzahl zum vierten Ligasieg nacheinander.
In der Nachspielzeit traf Neuzugang Mahmoud Dahoud zur Entscheidung (90.+2), der schöne Anschlusstreffer von Aaron Seydel (90.+5) kam für die Lilien zu spät.
Darmstadt gewann auch im 15. Spiel in Folge nicht. "Wir haben uns die Tabellensituation aus den Köpfen geschlagen. Wir haben unseren Rhythmus gefunden, der dann durch die Proteste unterbrochen wurde", sagte Wohlgemuth mit Blick auf die lange erste Halbzeit. Die Partie war durch Tennisballwürfe zwischendurch für 18 Minuten unterbrochen, der erste Durchgang dauerte insgesamt ganze 70 Minuten.
Bei Stuttgart kehrte Hoffnungsträger Guirassy nach seinem Kurz-Comeback beim 3:1-Sieg gegen Mainz 05 in die Startelf zurück - und traf gleich zur wichtigen Führung.
Neuzugang Mo Dahoud bringt die Entscheidung
Es folgte eine Unterbrechung, mal wieder flogen Tennisbälle und Toilettenpapierrollen aus dem Darmstädter Fanblock auf das Spielfeld. Als die Partie gerade wieder lief, legten die Stuttgart-Fans sofort nach.
Der Rückschlag kam in der üppigen Nachspielzeit des ersten Durchgangs: Der bereits verwarnte Stenzel erwischte Mehlem mit der Hand im Gesicht und flog vom Platz. Die Stuttgarter mussten mauern und taten dies bis in die Nachspielzeit hinein, dann machte Dahoud scheinbar alles klar.
Doch nach dem Anschlusstreffer durch Seydel zitterte der Favorit noch einmal. "Wenn man solche Spiele gewinnt, ist das immer gut und gibt einem ein gutes Gefühl", sagte der glückliche Anton.
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(SID)
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