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VfB Stuttgart verliert bei Werder Bremen nach Doppelpack von Marvin Ducksch trotz Anschlusstreffer durch Undav
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Update 21/04/2024 um 18:09 GMT+2 Uhr
Der VfB Stuttgart hat sein Spiel bei Werder Bremen 1:2 verloren. Die Schwaben schafften es trotz des Anschlusstreffers von Deniz Undav in der zweiten Halbzeit nicht den Ausgleich zu erzielen, nachdem Marvin Ducksch den Hausherren per Doppelpack eine Zwei-Tore-Führung beschert hatte. Der VfB kassierte seine erste Niederlage seit Januar. Werder holte dagegen wichtige Punkte gegen den Abstieg.
Serhou Guirassy
Fotocredit: Imago
Marvin Ducksch und Ole Werner fielen sich beim Abpfiff in die Arme, im gesamten Weserstadion entlud sich die Erleichterung in purem Geschrei.
Angeführt vom zuletzt glücklosen Torjäger Ducksch hat der SV Werder gegen den starken VfB Stuttgart seine Sieglos-Serie durchbrochen und einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt geschafft.
"Es war ein hartes Stück Arbeit, definitiv. Ich muss den Jungs ein Riesenkompliment machen", sagte Matchwinner Ducksch nach dem 2:1 (1:0) im Sonntagsspiel der Fußball-Bundesliga, dem ersten Dreier nach sieben erfolglosen Partien. Werners Team setzte sich deutlich vom Relegationsplatz 16 ab.
Ducksch beendete per Doppelpack (28./Foulelfmeter, 49.) seine seit Anfang Februar währende Durststrecke - zuletzt hatte der 30-Jährige durchblicken lassen, dass ihm die zunehmende Kritik zusetzt.
Zetterer bejubelt werders "Monsterleistung"
Werder-Torhüter Michael Zetterer jubelte nach dem "brutal wichtigen" Sieg über eine "Monsterleistung" des gesamten Teams.
"Das haben wir den Fans geschuldet. Heute haben wir ein richtig, richtig gutes Fußballspiel gemacht", sagte Bremens Romano Schmid am "DAZN"-Mikrofon und ergänzte in Richtung von Ducksch, dessen zweites Tor er vorbereitet hatte: "Unter der Woche sind wir noch ein bisschen aneinander geraten. Wir hatten uns in den Haaren, diesmal hat er uns drei Punkte geschenkt."
Deniz Undav verkürzte mit seinem 17. Saisontor noch für Stuttgart (71.) und beklagte nach Spielende mit Blick auf den ersten Abschnitt "eine der schwächsten Halbzeiten, die wir bislang gespielt haben".
Der VfB um Trainer Sebastian Hoeneß kassierte die erste Niederlage nach elf punktebringenden Partien. Dennoch bleiben die Schwaben auf Kurs Champions League - und auch die Vizemeisterschaft ist weiter drin.
Bremen im Abstiegskampf unter Druck
Der Druck lag vor dem Anpfiff ganz klar bei den Grün-Weißen. Werder hatte seinen komfortablen Vorsprung zuletzt immer weiter eingebüßt.
Schon in der 5. Spielminute zeigte sich Zetterer voll auf der Höhe gegen Nationalspieler Undav, der einst in der Jugend für Werder spielte, aber im Süden erst so richtig durchstartete.
Stuttgart blieb das strukturiertere und gefährlichere Team, bis Werder seine Qualitäten im Direktspiel bewies: Die Kombination vor dem Elfmeterpfiff über Geburtstagskind Mitchell Weiser und Felix Agu konnte sich sehen lassen. Undav vergab per Kopfball an die Latte vor dem Pausenpfiff den Ausgleich (44.).
Kurz nach dem Seitenwechsel ließ dann Jamie Leweling die nächste Großchance liegen. Der VfB-Offensivmann hätte den besser postierten Serhou Guirassy einsetzen können, versuchte es aber glücklos auf eigene Faust - im Gegenzug traf erneut Ducksch. Werder verteidigte dann leidenschaftlich, geriet aber nochmal in Gefahr.
Schröder gibt Guirassy-elfmeter nicht
In der Schlussphase forderte der VfB nach einem vermeintlichen Foul an Guirassy einen Elfmeter (85.). Doch Schiedsrichter Robert Schröder entschied sich mit Unterstützung des VAR zum Frust von Hoeneß dagegen.
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(SID)
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Quelle: Perform
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