Vincent Kompany startet beim FC Bayern München: "Ich bin auch die Wahl von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge"
Update 30/05/2024 um 14:49 GMT+2 Uhr
Vincent Kompany wurde am Donnerstagvormittag beim FC Bayern München als neuer Cheftrainer vorgestellt. Der Belgier zeigte sich bei seinem Amtsantritt hochmotiviert. Dabei betonte er, wie wichtig der Einfluss von Pep Guardiola auf seine Karriere war. Zudem freute er sich über die Rückendeckung beim Rekordmeister, auch von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge - trotz der langwierigen Trainersuche.
Kompany: "Will Hoeneß und Rummenigge auf dem Platz überzeugen"
Quelle: Perform
Der Belgier gab sich bei seiner Präsentation in der Münchner Allianz Arena an der Seite von Sportvorstand Max Eberl und Vorstandsvorsitzenden Jan-Christian Dreesen durchaus selbstbewusst.
"Ich habe in meiner Karriere auf dem höchsten Niveau gespielt", führte Kompany, der von 2008 bis 2019 elf Jahre lang für Manchester City die Fußballschuhe schnürte, aus. "Das möchte ich nun an meine Spieler weitergeben."
Pep Guardiola, vor seiner Zeit bei den Skyblues selbst Trainer beim FC Bayern, habe eine "ganz wichtige Rolle" in Kompanys Karriere gespielt, dennoch betonte er: "Ich würde mich nie mit Pep vergleichen."
Besonders wichtig sei dem 38-Jährigen, der von Premier-League-Absteiger FC Burnley zu nach München kommt, die Unterstützung der Klub-Granden gewesen: "Ich habe mich auch mit Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß unterhalten und auch sie stehen hinter mir."
Er sei nicht nur der Mann der sportlichen Führung, ergänzte er, sondern auch der Mann der Ex-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge. Das habe ihm Hoeneß in einem Gespräch versichert.
Kompetenz von Hoeneß und Rummenigge "unsere Stärke"
"Wir wären schlecht beraten, wenn wir nicht die Kompetenzen von Personen wie Uli Hoeneß oder Karl-Heinz Rummenigge einbeziehen würden. Das ist unsere Stärke", schlug auch Funktionär Dreesen in dieselbe Kerbe.
Die langwierige Trainersuche beim FCB wollte er nicht zu hoch hängen: "Ich kann mich auch an keinen Trainer erinnern, der von einer Person abgelehnt wurde. Zu einem Diskurs gehört aber immer eine Diskussion. Wir haben jetzt einen Dreijahresvertrag mit Vincent vereinbart und hoffentlich läuft der irgendwann noch länger."
Eberl versuchte bei der Vorstellung ebenfalls mit Vehemenz den Eindruck zu zerstreuen versucht, der neue Trainer sei nur eine Verlegenheitslösung: "Ob man Erster, Zweiter, Dritter ist, ob es eine Rangfolge ist - da wurde sehr viel reininterpretiert, was nicht gestimmt hat."
Der interne Prozess der langwierigen Suche nach einem Nachfolger für Thomas Tuchel sei "sauber" abgelaufen, meinte der Sportvorstand. Natürlich habe sich der FC Bayern das "ein oder andere blaue Auge geholt, aber wie ich gesagt habe: Das Beste kommt zum Schluss" - eben Kompany.
Eberl: "Hätten das Gespräch am Anfang machen müssen"
Der Belgier habe "von Anfang an auf der ominösen Liste" der Münchner gestanden, betonte Eberl. Er selbst und Sportdirektor Christoph Freund hätten sich mit dem 38-Jährigen schon zu dessen Anfangszeit als Coach beim RSC Anderlecht beschäftigt.
"Die zwei Jahre waren außergewöhnlich, er hat mit dem damals jüngsten Team in Europa für Furore gesorgt und unglaublich attraktiven Fußball gespielt. Das lässt einen erst mal aufhorchen."
Einzig die mangelnde Erfahrung habe die Bayern ein wenig zweifeln lassen. Aber, ergänzte Eberl: "Wir hätten das Gespräch (mit Kompany) direkt machen müssen, dann wäre die ganze Suche beendet gewesen. Er war einfach der Fit."
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(mit SID)
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Bayern-Trainer Kompany erklärt: So spricht man seinen Namen aus
Quelle: Perform
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