Josip Stanisic fehlt dem FC Bayern München nach Außenbandriss im Knie wochenlang - Außenverteidiger sofort operiert

Verletzungsschock kurz vor dem Bundesligastart: Rekordmeister FC Bayern München muss wochenlang auf Rechtsverteidiger Josip Stanisic (24) verzichten. Der kroatische EM-Teilnehmer zog sich im Training am Montag einen Außenbandriss im rechten Knie zu, wie die Münchner am Dienstag mitteilten. "Er ist heute Morgen schon operiert worden", sagte Sportvorstand Max Eberl am Dienstag.

Josip Stanisic wird dem FC Bayern wochenlang fehlen.

Fotocredit: Getty Images

"Das ist so ein bisschen die Hiobsbotschaft, die wir leider erfahren mussten", fügte der Sport-Chef vor dem Testspiel gegen Grasshopper Zürich (4:0) an.
Stanisic war im Sommer von seiner Leihe von Double-Gewinner Bayer Leverkusen zurückgekehrt und unter Trainer Vincent Kompany für die rechte Abwehrseite vorgesehen.
Dafür sollte Joshua Kimmich perspektivisch wieder ins Mittelfeld rücken - gut möglich, dass der deutsche Nationalspieler nun wieder auf seiner Stammposition eingesetzt wird.
Im Testspiel am Dienstag durfte Talent Adam Aznou (18) als Rechtsverteidiger beginnen. Auch Konrad Laimer hat auf dieser Position schon gespielt. Neben Stanisic fällt bei Bayern auch Neuzugang Hiroki Ito (Mittelfußbruch) wochenlang aus.

Eberl schließt Not-Transfer bei Bayern aus

Sportvorstand Eberl rechnet trotz der jüngsten Verletzungen aber weiterhin nicht mit neuen Transfers. "Wir haben einen guten Kader, wir sind gut aufgestellt", sagte Eberl nach dem Testspielsieg gegen Zürich und ergänzte: "Planung ist das eine, die Jungs kommen doch relativ schnell wieder zurück."
Eberl selbst hatte zuletzt betont, nur aktiv werden zu wollen, falls etwas "Außergewöhnliches passieren sollte". "Dafür", sagte Eberl auch mit Blick auf den Bundesliga-Auftakt am kommenden Sonntag (15:30 Uhr im Liveticker) beim VfL Wolfsburg nun, "gibt es einen größeren Kader, um genau solche Dinge abzufangen".
Generell habe er mit der von ihm und Sportdirektor Christoph Freund zusammengestellten Mannschaft "ein sehr, sehr gutes Gefühl", sagte Eberl: "Für mich ist ein Kader wichtig, der Konkurrenzsituation schafft, der dem Trainer Spielraum ermöglicht, der eine gewisse Mischung hat. Und da glauben wir, dass wir uns sehr gut aufgestellt haben."
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Quelle: Perform


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