Bayern München: Matthäus sieht Paul Wanner als möglichen Musiala-Nachfolger - Vincent Kompany "kommt sehr gut an"
VonNiklas Bien
Update 10/09/2024 um 12:19 GMT+2 Uhr
Lothar Matthäus hat dem FC Bayern geraten, hinsichtlich der Zukunft von Jamal Musiala "all-in" zu gehen. "Er ist fast schon das Gesicht des deutschen Fußballs. Jeder 10-Jährige will so sein wie Musiala", sagte der Rekordnationalspieler auf einer Pressekonferenz von "Interwetten". Allerdings gehöre dem Verein ein Spieler, dem Matthäus einen ähnlichen Werdegang zutraut: Paul Wanner.
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Quelle: Perform
"Es war die richtige Entscheidung, sich nach Heidenheim ausleihen zu lassen. Dort hat Wanner mit Frank Schmidt auch den richtigen Trainer und kann sich in einem ruhigen Umfeld ideal entwickeln. Die Millionen kommen später, beim FC Bayern kann er mal in die Fußstapfen von Jamal Musiala treten", prognostiziert Matthäus.
Der 18-jährige Wanner legte in Heidenheim einen glänzenden Saisonstart hin und erzielte in vier Pflichtspielen vier Tore.
Hinter dem Überraschungstabellenführer liegt der FC Bayern mit der makellosen Ausbeute von sechs Punkten aus zwei Spielen auf Platz zwei. Für Matthäus ein Verdienst des neuen Trainers Vincent Kompany.
"Ich höre aus der Mannschaft, dass er sehr gut ankommt. Er ist sehr gut vorbereitet nach München gekommen. Es passt jetzt. Bei ihm nehme ich mehr Wertschätzung für seine Spieler wahr, das war auch wichtig nach Thomas Tuchel", sagte der 63-Jährige.
Matthäus rechnet mit Tuchel ab: "Hat viele Schlagzeilen geliefert"
Vor allem die vorsichtigere Darstellung nach außen scheint beim Kader des Vorjahresdritten gut anzukommen - und ein entscheidender Unterschied zu Vorgänger Tuchel zu sein.
"Seine Arbeit steht bisher unter dem Motto: viel arbeiten, wenig sagen. Er redet mehr mit den Spielern als mit den Medien und deshalb fühlen sich viele Spieler wohler als unter Tuchel", betonte Matthäus.
Tuchel habe "bei jeder Pressekonferenz eigentlich eine Schlagzeile geliefert, über Spieler geredet, die er nicht mehr will, oder dass er neue Spieler braucht. Das hört man jetzt nicht mehr", so Matthäus: "Kompany hat nichts gefordert, er ist zufrieden mit den Spielern, die er hat, und kann auch zufrieden sein - bis auf die Defensive, die noch etwas wackelt."
Mit der der Verpflichtung des Belgiers hat Sportvorstand Max Eberl also einen Treffer gelandet - genau das gelang ihm in der Personalie Jonathan Tah nicht. Der Innenverteidiger war dem Rekordmeister letztlich zu teuer und der Deal scheiterte. "Ich glaube, dass Eberl der geplatzte Wechsel von Tah nachhängen wird", sagte der Weltmeister von 1990.
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