Borussia Dortmund: BVB verpflichtet offenbar Serhou Guirassy - Schwarz-gelb wildert erneut beim VfB Stuttgart

Der Champions-League-Finalist Borussia Dortmund verpflichtet laut "SID" Top-Stürmer Serhou Guirassy - und bedient sich damit ein zweites Mal beim Bundesliga-Rivalen VfB Stuttgart. Zuerst hatte am Dienstag "Sky" über die Einigung mit dem 28-maligen Torschützen der vergangenen Saison berichtet. Der VfB hatte den Abschied des 28-Jährigen bereits am vergangenen Donnerstag bestätigt.

"Ein Riesenverein": Anton nennt Gründe für seinen Wechsel zum BVB

Quelle: Perform

Am Montagabend "verabschiedete" sich Serhou Guirassy bei Instagram von Waldemar Anton. "Krasser Spieler", schrieb der Top-Stürmer des VfB Stuttgart über seinen Teamkollegen, der den Verein verlässt, "alles Gute für die Zukunft".
Nur einen Tag später wurde klar: Diese Zukunft wird eine gemeinsame sein. Guirassy begleitet Anton nach "SID"-Informationen zu Borussia Dortmund.
Zuerst hat Sky am Dienstag über die Einigung des BVB mit dem 28-maligen Torschützen der vergangenen Saison berichtet.
Der VfB hatte den Abschied des 28-Jährigen bereits am vergangenen Donnerstag bestätigt, ohne sein Ziel zu nennen - auch über den Weggang des Innenverteidigers Anton (27) klärten die Stuttgarter in diesem Zuge auf. Die Verpflichtung des deutschen EM-Teilnehmers verkündete der BVB am Montag, Guirassys soll zeitnah folgen.

VfB droht Ausverkauf

Das Duo wird somit Teil eines neuerlichen Dortmunder Anlaufs, die Meisterschale endlich zurück in den Ruhrpott zu holen.
Den VfB dagegen erfasst der Fluch des Erfolgs mit maximaler Wucht: Nach dem Sturmlauf in die Champions League wird die erfolgreiche Mannschaft von der Konkurrenz geradezu zerrupft.
Abwehrspieler Hiroki Ito ist bereits zum FC Bayern München gewechselt, hartnäckig halten sich zudem Gerüchte über einen Abschied von Chris Führich.
Unklar ist überdies die Zukunft von Nationalstürmer Deniz Undav, dessen Leihgeschäft mit Brighton and Hove Albion am 30. Juni abgelaufen ist.

Guirassy in Konkurrenz zu Füllkrug

Für Anton und Guirassy wird der VfB immerhin rund 40 Millionen Euro "Schmerzensgeld" einnehmen, mit dem er seine Mannschaft umbauen kann und muss.
Der Guineer Guirassy, geboren im französischen Arles, soll wie Anton einen Vierjahresvertrag in Dortmund erhalten. Er tritt in brisante Konkurrenz zum deutschen Nationalstürmer Niclas Füllkrug, der in der vergangenen Saison im BVB-Sturm gesetzt war.
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In der vergangenen Saison traf Serhou Guirassy noch gegen den BVB

Fotocredit: Getty Images

Er hatte zwölf Bundesliga-Tore erzielt und acht weitere vorbereitet, bei der EM gelangen ihm zwei Jokertore. Guirassy ist noch mehr ein klassischer "Abschließer", er hat seinen Mitspielern nur zwei Tore aufgelegt.
Wahrscheinlich ist dadurch, dass Sébastien Haller den BVB verlässt, zuletzt führte die heißeste Spur in die Türkei zu Besiktas Istanbul.

BVB geht den Umbruch an - Groß soll kommen

Fraglich ist zudem, ob Youssoufa Moukoko sich auch unter dem neuen Trainer Nuri Sahin mit einem Platz in der zweiten Reihe begnügen wird - er galt bereits in der vergangenen Saison unter Edin Terzic als latent unzufrieden.
Die Dortmunder wollen und werden weitere Transfers folgen lassen. Marco Reus hat den Verein wie Hummels verlassen, das Ringen um den ausgeliehenen Linksverteidiger Ian Maatsen, eine feste Größe in der abgelaufenen Spielzeit, verlor der BVB gegen Aston Villa.
Dagegen besteht bereits Einigung mit Nationalspieler Pascal Groß - nach Informationen der Sportschau und von "Sky" muss nur noch die Ablöse mit Brighton and Hove Albion verhandelt werden. Laut "BILD" zeigt zudem der FC Chelsea großes Interesse an Karim Adeyemi: Der BVB wagt den großen Umbruch.
(SID)
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Quelle: Perform


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