BVB: Warum Borussia Dortmund nach dem DFB-Pokal-Coup des VfB Stuttgart doppelt zittern muss - Europa in Gefahr

Das Rennen um das europäische Geschäft gestaltet sich in diesem Jahr besonders eng. Der Sturmlauf von Arminia Bielefeld bis ins Pokalfinale kann für Klubs wie Borussia Dortmund oder RB Leipzig erhebliche Konsequenzen haben. Denn im Normalfall ist der Siebtplatzierte der Tabelle für die Quali an der Conference League berechtigt - das könnte sich aufgrund der Konstellation im Pokalfinale nun ändern.

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Quelle: Perform

Ein DFB-Pokalfinale zwischen dem VfB Stuttgart und Arminia Bielefeld haben sicherlich die wenigsten Experten der Branche erwartet. Die Schwaben setzten sich im Halbfinale gegen RB Leipzig durch (3:1), Bielefeld schlug sensationell den amtierenden Pokalsieger Bayer Leverkusen (2:1).
Das Endspiel könnte nun weitreichende Folgen für das internationale Geschäft der Bundesliga haben, denn: Der Pokalsieger qualifiziert sich automatisch für die Europa League und "nimmt der Bundesliga Platz sieben weg".
Da sich der Sieger des DFB-Pokals in den vergangenen Jahren schon über die Liga für Europa - also Champions League oder Europa League - qualifizierte, wurde der begehrte siebte Platz in der Bundesliga zu einem weiteren Quali-Platz für Europa.
Bielefeld kann sich als Drittligist nicht über die Liga für das internationale Geschäft qualifizieren. Stuttgart befindet sich im deutschen Oberhaus aktuell auf Platz 11 und damit außerhalb der Europapokal-Plätze.
Sollte der VfB Das Endspiel gewinnen und mindestens noch auf Platz sechs rutschen, würde Rang sieben wiederum für die Qualifikation an der Conference League rechen.
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Quelle: SID

Für Dortmund wird's nun noch enger

Speziell Borussia Dortmund dürfte also gewarnt und darauf aus sein, mindestens Platz sechs noch zu erreichen, um eine Bundesligasaison zum Vergessen zu einem vernünftigen Ende zu bringen.
Der BVB ist als Zehnter mit vier Punkten Rückstand auf eben jenen sechsten Platz weit weg vom ausgesprochenen Ziel Champions League. Die Europa League scheint gegenwärtig ebenfalls in Gefahr.
In der Königsklasse stehen die Schwarz-Gelben dagegen im Viertelfinale, wo sie auf den FC Barcelona (08. April, 21:00 Uhr im Liveticker) treffen. Sollte das Team von Trainer Niko Kovac die begehrteste Trophäe Europas holen, würde der Klub nicht nur seine Saison retten, sondern wäre als Titelverteidiger automatisch für die Saison 2025/26 qualifiziert.

Doppelt bitter für Leipzig

Ähnlich eng im Kampf um Europa wird es auch für RB Leipzig.
Die Sachsen mussten ihren Traum vom dritten Pokalsieg nach 2021/22 und 2022/23 im Halbfinale gegen Stuttgart begraben.
In der Liga liegt das Team von Neu-Trainer Zsolt Löw aktuell auf Rang sechs, was in jedem Fall für die Teilnahme am europäischen Geschäft berechtigen würde. Allerdings gewann Leipzig nur eins der letzten sechs Ligaspiele und droht bei anhaltender Krise aus den internationalen Plätzen rauszurutschen.

CL und EL Siege könnten wichtig werden

Ganz neu gewürfelt wird die Europa-Rechnung, sollte ein deutsches Team einen europäischen Wettbewerb gewinnen.
Der FC Bayern könnte somit zum großen Trumpf der Dortmunder werden, auch ein erneuter Europa-League-Sieg von Eintracht Frankfurt hilft den Anwärtern in der Bundesliga auf das internationale Geschäft.
Grund dafür ist, dass sowohl der Champions-League- als auch der Europa-League-Sieger automatisch für die kommende Königsklassen-Saison qualifiziert ist und damit einen weiteren Platz bzw. Plätze in der Bundesliga "frei machen" würde.
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Quelle: SID


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