Borussia Dortmund: Nico Schlotterbeck haut nach Dämpfer gegen Hoffenheim auf den Tisch - BVB-Auftritt "wahnsinnig"

Nico Schlotterbeck hat sich seine Mitspieler nach dem enttäuschenden Auftritt von Borussia Dortmund gegen die TSG Hoffenheim (1:1) zur Brust genommen. "Das war mit das schlechteste Spiel, was wir in dieser Saison gemacht haben", polterte der Innenverteidiger. "Das war teilweise wahnsinnig." Vor allem die fehlende Energie im Spiel des BVB war dem 25-Jährigen ein Dorn im Auge.

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Quelle: Perform

"Das ist in einem Heimspiel unerklärlich", kritisierte er seine Mannschaft weiter.
In der Halbzeitpause wurde das Problem laut dem Abwehrchef angesprochen, geändert hat sich an der Herangehensweise trotzdem nichts. 19 Ballberührungen im gegnerischen Strafraum, sechs abgegebene Schüsse und nur zwei davon auf das Tor von TSG-Keeper Oliver Baumann - viel zu wenig für die Dortmunder Ansprüche.
Einen Zusammenhang mit dem kräftezehrenden Einsatz unter der Woche gegen den FC Barcelona (2:3) wollte Schlotterbeck nicht herstellen. "Wir sind Fußballprofis, das ist vier Tage nach dem Spiel. Da erwarte ich von der Mannschaft, dass sie über 90 Minuten bis zum Anschlag geht", so der BVB-Star.
Seine Kritik richtete sich aber nicht nur an seine Mitspieler. "Das war mir von der ganzen Mannschaft einfach zu wenig. Da nehme ich mich auch dazu. Wir haben es versucht, wir wollten, aber es ging nichts."

Can: "Das darf nicht sein"

Schwarz-Gelb sei mit dem Ansatz angetreten, nicht den Anschluss an die vorderen Plätze zu verlieren. "Da erwarte ich, dass die Jungs voll ans Limit gehen. Wenn wir 1:0 gewonnen hätten, hätten wir das auch angesprochen", meinte Schlotterbeck.
Mannschaftskollege Emre Can pflichtete ihm bei. "Viele können sich ein Beispiel an Schlotti nehmen", sagte der 30-Jährige. "Wie er gespielt hat, wie er sich reingehauen hat für den Verein, das ist das, was ihn auszeichnet. Und ich glaube, viele Jungs können sich da auf jeden Fall zu 100 Prozent ein Beispiel nehmen."
Beim BVB zeichnet sich laut Can auch ein mentales Problem ab. "Ich habe das Gefühl, viele sind einfach mit sich selbst beschäftigt und das darf nicht sein. Ich glaube, diese Mentalität kriegt man nur als Mannschaft zusammen, wenn alle elf Spieler auf dem Platz das Gleiche denken und alle sich nicht zu wichtig nehmen, sondern die Mannschaft", so Can. "Diesen Eindruck habe ich heute nicht gehabt, das geht nicht."
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Quelle: Perform


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