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BVB nach Fehlstart unter Druck: Dortmunder Personalsorgen vor dem Spiel gegen St. Pauli - auch Yan Couto fällt aus
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Update 16/10/2024 um 14:16 GMT+2 Uhr
Borussia Dortmund hat vor der Rückkehr in den Bundesliga-Alltag mit Personalsorgen zu kämpfen. Wie Trainer Nuri Sahin auf der Pressekonferenz vor dem Freitagabendspiel gegen Aufsteiger FC St. Pauli mitteilte, fallen Karim Adeyemi (Muskelfaserriss), Giovanni Reyna (Leistenzerrung) und Julien Duranville (Oberschenkel) weiter aus. Dazu muss der Coach auch auf Yan Couto (Gesäßverletzung) verzichten.
"Wurde viel zu gesagt": Sahin äußert sich zu Klopp und Red Bull
Quelle: Perform
Eigentlich hatten sie sich in Dortmund eine ruhigere Länderspielpause gewünscht. Nach den rätselhaften Leistungsschwankungen der vorangegangenen Wochen stand bei Trainer Nuri Sahin Ursachenforschung auf dem Plan, doch ausgerechnet eine Vereinslegende sorgte rund um den Borsigplatz für helle Aufregung.
Mit seinem Engagement bei Red Bull schockierte Jürgen Klopp den Großteil der BVB-Fans.
Der Meistertrainer der Dortmunder lenkte damit aber auch unfreiwillig vom schlechtesten Saisonstart der Dortmunder seit zehn Jahren ab.
Die schwachen Auftritte bei Union Berlin (1:2) und beim VfB Stuttgart (1:5) lösten beim Revierklub mal wieder Alarmstimmung aus.
Personalsorgen bei Dortmund verschärfen sich
"Das Gefühl, mit einer Niederlage in die Länderspielpause zu gehen, ist echt nicht cool", sagte Sahin vor der Rückkehr in den Bundesliga-Alltag gegen Aufsteiger FC St. Pauli am Freitagabend (20:30 Uhr im Liveticker), bei der Sahin allerdings auf einige Spieler verzichten muss.
Wie der 36-Jährige mitteilte, fallen Karim Adeyemi (Muskelfaserriss), Giovanni Reyna (Leistenzerrung) und Julien Duranville (Oberschenkel) weiter aus.
Dazu muss Sahin auch auf Yan Couto (Gesäßverletzung) verzichten. Fraglich sind zudem Maximilian Beier, der erkrankt von der U21-Nationalmannschaft abgereist war, sowie Julian Ryerson (Grippe) und Niklas Süle (Magen-Darm-Probleme).
Dortmunds Coach setzt auf den Faktor Heimspiel. "Die Magie in diesem Stadion ist, wenn noch Flutlicht an ist, ganz anders", sagte Sahin, dessen Mannschaft im eigenen Stadion vier Siege in vier Spielen - darunter das berauschende 7:1 über Celtic Glasgow in der Königsklasse - feierte.
Sahin nach schwachem Start: "Das wäre fatal"
Nach Celtic folgte bekanntermaßen Union - und alle Jubelstürme waren wieder abgeebbt. Auf dem nicht zufriedenstellenden siebten Platz und mit zehn Punkten ging der Champions-League-Finalist der Vorsaison in die Länderspielpause.
Zwar beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Bayern München nur vier Zähler, es sind aber die grundsätzlichen Dinge, die die Verantwortlichen nerven.
Elf Gegentreffer in sechs Spielen sprechen Bände. Schlechter war Dortmund zuletzt in die Spielzeit 2014/15 gestartet, damals unter Klopp.
"Ich hätte nicht gedacht, dass wir in drei Auswärtsspielen nur einen Punkt holen", gab Sahin zu: "Wir werden uns nicht von unserem Weg abbringen lassen. Zweifel nach sechs Spieltagen aufkommen zu lassen, wäre fatal."
Borussia Dortmund vor Duell mit Real Madrid
Sahin machte vor allem die hohe Belastung als Grund aus. "Ich sage ganz ehrlich: Es ist nicht möglich, in jedem Spiel eine Top-Leistung abzurufen", erklärte der Coach im Interview mit der "Sport Bild". "Wir haben einige Spieler, die zum ersten Mal in ihrer Karriere alle drei Tage spielen müssen."
Angesichts dessen dürfte Sahin der Blick in den Kalender Sorgenfalten auf die Stirn zeichnen. Bis Weihnachten stehen noch 14 Spiele an.
Schon am Dienstag spielt der BVB in der Champions League in der Neuauflage des Endspiels von Wembley gegen Real Madrid - nur eben auswärts.
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(SID)
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Quelle: Perform
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