Ehemaliger Bundesliga-Profi Jean-Paul Boëtius hofft nach Krebsdiagnosen auf Comeback: "Dafür würde ich alles machen"

Nach zwei Krebsdiagnosen träumt der ehemalige Bundesliga-Profi Jean-Paul Boëtius von einer Rückkehr auf den Platz. "Ein volles Stadion nach dem Spiel und mit meiner Tochter auf dem Arm noch eine Runde über den Platz drehen. Dafür würde ich alles machen", sagte der derzeit vereinslose Niederländer im Interview mit "Transfermarkt.de": "Aktuell geht es mir gut, ich bin wieder gesund."

Jean-Paul Boëtius spielte vor seiner Krebserkrankung zuletzt bei Hertha BSC

Fotocredit: Getty Images

"Die viermonatige Chemotherapie ist beendet und seit zweieinhalb Monaten bin ich wieder voll im Training", fügte er hinzu.
Im Herbst 2022 war bei Boëtius ein Hodentumor entdeckt worden, nur vier Wochen später stand der Mittelfeldspieler wieder auf dem Platz.
Im März erfuhr er jedoch, dass die schon einmal überstandene Krankheit gestreut habe. Für den früheren Profi von Hertha BSC und des FSV Mainz 05 folgte eine Chemotherapie.
Die Behandlung hinterließ Spuren, vor allem nach den Besuchen im Krankenhaus. "Die ersten zwei, drei Tage waren sehr schwierig. Ich war richtig müde und konnte kaum etwas machen."

Haller gab Boëtius Ratschläge

Tipps bekam er von Sebastien Haller von Borussia Dortmund, der im Juli 2022 ebenfalls an Hodenkrebs erkrankt war.
"Mach etwas, auch im Krankenhaus, damit deine Energie wieder zurückkommt", habe der Ivorer Boëtius gesagt.
Inzwischen habe er "wieder Bock und neue Energie", sagte Boëtius. Vor allem wegen seiner zweieinhalb Jahre alten Tochter will er zurückkehren.
"Wenn ich zum Training gehe oder wir an einem Stadion vorbeifahren, fragt sie oft: Papa, Fußball? Und ich sage dann: Bald wieder."
(SID)
picture

#SotipptderBoss: FC Bayern siegt zum Auftakt, BVB mit Mühe

Quelle: Eurosport


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung