FC Bayern München: Minjae Kim zeigt sich trotz Verletzung selbstkritisch - "Ich hätte besser spielen müssen"

Minjae Kim stand beim FC Bayern in den vergangenen Monaten mehrfach in der Kritik. Und das, obwohl der Südkoreaner seit geraumer Zeit mit einer Achillessehnenentzündung zu kämpfen hatte. Kim selbst akzeptiert das aber keinesfalls als Ausrede. Im Gespräch mit "Leestar" erklärte der 28-Jährige, er wolle seine anhaltenden Schmerzen keinesfalls als Grund für die wiederkehrenden Patzer heranziehen.

Minjae Kim mit Trainer Vincent Kompany

Fotocredit: Getty Images

Kim erklärte bei dem südkoreanischen TV-Sender: "Das Problem mit der Achillessehne zieht sich. Aber ich beiße auf die Zähne. Augen zu und durch."
Mit Blick auf den einen oder anderen Aussetzer sagte Kim: "Fehler, Verletzungen oder zu viele Spiele – das sind vielleicht nur Ausreden. Ich muss trotzdem konzentriert bleiben."
Der Verteidiger blieb dabei selbstkritisch: "Das ist meine Aufgabe. Ich muss damit umgehen können. Fehler sind natürlich auch durch Schmerzen passiert. Aber im Endeffekt hätte ich besser spielen müssen."
Laut Kim sei es egal, in welcher Liga man spiele, wichtig sei: "Man muss konstant bleiben. München garantiert keine Titel. Ich bin glücklich, wenn wir in den nächsten drei Spielen die Schale holen."

Kim fühlt sich beim FC Bayern "sehr geehrt"

"Ich hätte nie geglaubt, dass ich irgendwann mal in so einem großen Klub spielen werde. Ich fühle mich wirklich sehr geehrt", betonte der Innenverteidiger bezogen auf sein Engagement beim deutschen Rekordmeister.
Kim leidet seit geraumer Zeit an einer Achillessehnenentzündung, welche er aber aufgrund der personellen Notlage beim FCB nicht wirklich auskurieren konnte. Er musste daher immer wieder zu Schmerzmitteln greifen. Im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League sowie der Partie gegen den BVB soll Minjae laut der "tz" zudem mit einer Bronchitis aufgelaufen sein.
"Sky" berichtete zuletzt, dass sich die Münchner durchaus einen Verkauf des südkoreanischen Nationalspielers vorstellen könnten, sollte ein passendes Angebot an der Säbener Straße eintreffen. Die Bayern überwiesen im Sommer 2023 50 Millionen Euro nach Neapel, um sich Kims Dienste zu sichern.
Seitdem wusste der Rechtsfuß immer wieder zu überzeugen, hatte aber auch stets Spiele, in denen er fehleranfällig agierte und anschließend in der Kritik stand. Eine endgültige Entscheidung um die Zukunft des Abwehrspielers soll noch nicht gefällt worden sein.
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Quelle: Perform


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