FC Bayern - Uli Hoeneß kritisiert Rauswurf von Julian Nagelsmann und schließt spätere Rückkehr nach München nicht aus
Publiziert 27/02/2025 um 10:35 GMT+1 Uhr
Julian Nagelsmann wurde im März 2023 beim FC Bayern entlassen. Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat mit dieser Entscheidung immer noch Probleme. "Wie das dann gelaufen ist, Julian war im Urlaub und nicht zu erreichen - so geht es einfach nicht. Eine Trennung kann man machen, aber sie muss geregelt ablaufen", erklärte der 73-Jährige gegenüber der "Abendzeitung". Eine Rückkehr schloss er aber nicht aus.
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Quelle: SID
In dem Interview erzählte Hoeneß auch, wie er vom Rauswurf des aktuellen deutschen Bundestrainers erfuhr. "Ich weiß noch, es war Mittwoch und ich saß bei mir auf der Terrasse. Um 11 Uhr rief mich Hasan Salihamidzic an und sagte, dass er jetzt vorbeikommt. Dann kam er und hat gesagt: Der Oliver (Kahn, d. Red.) und ich, wir haben entschieden, den Trainer zu entlassen", so der langjährige Vorstand der Münchener.
Er habe Salihamidzic direkt erklärt, dass der Zeitpunkt aus seiner Sicht "schwierig" sei. Ein wie von Hoeneß erhofftes geregeltes Ende der Zusammenarbeit sei "nicht wirklich der Fall" gewesen.
Nagelsmann hatte im Juli 2021 den Posten übernommen und wurde nach nicht einmal zwei Jahren durch Thomas Tuchel ersetzt. Doch auch der ehemalige Chelsea- und PSG-Trainer hatte keinen anhaltenden Erfolg. Tuchel wurde im Sommer 2024 bei den Bayern entlassen.
Eine Rückkehr von Nagelsmann nach München wollte Hoeneß derweil nicht ausschließen. "Zwischen dem FC Bayern und Julian ist das Tischtuch nicht zerschnitten", meinte der 73-Jährige. Die beiden damaligen Verantwortlichen Salihamidzic und Kahn sind mittlerweile nicht mehr im Verein.
Hoeneß lobt Bayern-Trainer Kompany
"Aktuell stellt sich die Frage nicht, aber in ein paar Jahren, wenn er mal nicht mehr beim DFB tätig sein sollte und wir einen Trainer suchen sollten, wird er sicher auch einer derjenigen sein, über die man nachdenken kann", so Hoeneß. Er hoffe allerdings, dass der aktuelle Coach Vincent Kompany "endlich mal wieder ein Trainer ist, der länger bei uns bleiben könnte, was dem Verein guttäte".
Generell hält der ehemalige Klubboss große Stücke auf den Belgier. Kompany sei "ein Glücksfall für den Verein". Der 38-Jährige sei immer nah an der Mannschaft dran und löse Kaderprobleme am liebsten intern.
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Quelle: Eurosport
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