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VfB Stuttgart seit vier Spielen sieglos: Flaute hält bei Holstein Kiel an - Schlafmützengegentor direkt nach der Pause
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Update 08/03/2025 um 18:40 GMT+1 Uhr
Der VfB Stuttgart hat am 25. Spieltag der Bundesliga nur 2:2 (1:1) bei Aufsteiger Holstein Kiel gespielt. Für den Vize-Meister war es das vierte sieglose Spiel in Folge. Die Gäste-Führung durch Jamie Leweling (16.) drehte Steven Skrzybski per Doppelpack um (31./46.). Das 2:1 fiel nur 13 Sekunden nach der Halbzeitpause. Ermedin Demirović rettete dem VfB einen Punkt (55.).
Bundesliga: Der VfB Stuttgart zu Gast bei Holstein Kiel
Fotocredit: Getty Images
Die Stuttgarter Spieler trotteten abgekämpft zu ihren Fans in die Kurve und ließen sich ein bisschen aufmuntern. Auch bei ihren Kieler Gegnern gab es eher genervte Mienen. So richtig zufrieden war nach dem 2:2 (1:1) des VfB beim Abstiegskandidaten Holstein niemand. Der Vizemeister nicht, der in Unterzahl zwar große Moral bewies, seine Schwächephase aber fortsetzte. Und auch der Neuling nicht, der einen möglichen Sieg verpasste.
"Wenn man aufs blanke Ergebnis guckt, ist man ein Stück weit enttäuscht. Aber wenn man auf die Leistung guckt, kann man schon stolz sein", sagte Kiels Doppeltorschütze Steven Skrzybski, "wir haben noch ein paar Spiele, wir brauchen vor allem gute Leistungen, um überhaupt in die Lage zu kommen, Ergebnisse erzielen zu können."
Jamie Leweling (15.) brachte den ersatzgeschwächten VfB sehenswert in Führung, Ermedin Demirovic (55.) traf nach dem Seitenwechsel. Dem bestens aufgelegten Skrzybski, der in der zweiten Hälfte nur neun Sekunden für sein Tor benötigte, gelang für die Kieler ein Doppelpack (30./46.). VfB-Verteidiger Leonidas Stergiou sah nach einer Notbremse die Rote Karte (52.).
Den Stuttgartern, denen in einer wichtigen Saisonphase etwas die Luft auszugehen scheint, gelang damit nur ein Sieg in den vergangenen sieben Bundesligaspielen. Der Anschluss nach oben geht allmählich verloren. Kiel hingegen muss sich nach dem Remis gegen einen geschwächten Gegner über einen verpassten Befreiungsschlag im Tabellenkeller ärgern.
Hoeneß muss groß umbauen
Auf stolze sechs Innenverteidiger musste Trainer Sebastian Hoeneß im hohen Norden verzichten - und er reagierte kreativ auf die argen Personalprobleme: Die beiden gelernten Außenverteidiger Stergiou und Ramon Hendriks bildeten gemeinsam mit dem eigentlichen Sechser Angelo Stiller die Dreierkette des VfB.
Kiel startete mit dem ersten Auswärtssieg der Bundesliga-Historie im Rücken (1:0 bei Union Berlin) selbstbewusst in die Partie und näherte sich mehrfach vielversprechend dem Stuttgarter Tor. Der erste Treffer fiel dennoch auf der Gegenseite. Leweling veredelte eine starke Vorarbeit von Enzo Millot aus halbrechter Position zur glücklichen Führung.
Ein Klassenunterschied war auch im Anschluss nicht zu erkennen - und nach einer knappen halben Stunde offenbarte die schwäbische Notabwehr erstmals folgenschwere Mängel. Skrzybski nutzte eine unfreiwillige Kopfball-Vorarbeit des VfB-Verteidigers Hendriks nach einem Einwurf eiskalt aus.
VfB wehrt sich gegen Niederlage
Das 1:1 hatte im Anschluss Bestand - allerdings nur bis sehr kurz nach Wiederanpfiff. Gerade einmal neun Sekunden brauchte Skrzybski, um mit seiner herrlichen Bogenlampe aus rund 20 Metern den etwas zu weit vorne platzierten VfB-Keeper Alexander Nübel zu überrumpeln. Für Skrzybski war es der sechste Treffer in den vergangenen fünf Einsätzen, seine letzten sechs Torschüsse fanden allesamt den Weg ins gegnerische Gehäuse.
Und es kam noch bitterer für die Stuttgarter Rumpfabwehr. Skrzybski luchste dem unaufmerksamen Stergiou den Ball ab und war vom VfB-Verteidiger nur durch eine Notbremse zu stoppen. Nübel lenkte den folgenden Freistoß von Shuto Machino an die Latte - und durfte wenig später über Demirovics Ausgleich aus dem Nichts jubeln. Nick Woltemade hatte den eingewechselten Stürmer mustergültig bedient. Stuttgart verteidigte leidenschaftlich.
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(SID)
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Quelle: Perform
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