Mario Basler kritisiert FC Bayern für neuen Vertrag von Alphonso Davies: "Lässt sich auf der Nase herumtanzen"

Die zähen Gehaltsverhandlungen zwischen Alphonso Davies und dem FC Bayern München sind am Dienstagabend zu einem erfolgreichen Ende gekommen. Eine positive Nachricht - zumindest aus Sicht der Bayern-Verantwortlichen. Eine etwas andere Meinung hat derweil Ex-Profi Mario Basler. Für den 30-fachen Nationalspieler passt das kolportierte Gehalt nicht zu den Leistungen des schnellen Außenverteidigers.

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Quelle: Perform

Die Verlängerung mit Davies war eine langwierige Angelegenheit für Sportvorstand Max Eberl und seine Kollegen. Zuletzt soll Real Madrid nochmal mit einem finalen Angebot dazwischengefunkt haben.
Letztlich fanden der Rekordmeister und der Flügelverteidiger doch noch zusammen - aus Sicht des ehemaligen Bayern-Profis Mario Basler für einen zu hohen Preis.
"Die Leistungen und der Verdienst sind bei Davies widersprüchlich. Es hat mich überrascht, dass man sich beim FC Bayern so von Davies auf der Nase hat herumtanzen lassen", sagte Basler bei Sport1".
Nach Informationen von "Sky" soll der Kanadier in Zukunft rund 15 Millionen Euro brutto verdienen, dazu kommen Boni.

Leistungsabfall bei Davies befürchtet

Auch die Vertragslaufzeit - Davies hat einen Kontrakt bis Juni 2030 unterzeichnet - hält Basler für zu lang.
"Ich war überrascht, dass man den Vertrag mit ihm so lange gemacht hat", sagte Basler und führte aus: "Ich glaube, jetzt wird man wieder einen Leistungsabfall sehen."
Einen Leistungsabfall von Mathys Tel im Trikot des FC Bayern wird es in näherer Zukunft nicht geben - der junge Franzose ist vorerst bis zum Sommer an Tottenham Hotspur ausgeliehen. Berichten zufolge ist im Leihvertrag eine Kaufoption in Höhe von 55 Millionen Euro verbaut - zum Unverständnis von Basler.
Für den 56-Jährigen ist diese Konstellation die "größte Fehlentscheidung der letzten Jahre".

Basler kritisiert Umgang mit jungen Spielern

"Ich habe bei Bayern München seit drei Jahren gefühlt nur gehört, was für ein großes Talent Tel ist", betonte Basler. Eine echte Chance habe es für Tel derweil nie gegeben, ergänzte er und holte zur Generalkritik am Umgang des Rekordmeisters mit jungen Spielern aus.
"Jeder junge Spieler wird in Zukunft nachdenken, ob er überhaupt zum FC Bayern geht", gab der dreifache deutsche Meister zu bedenken.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob Basler mit seinen Befürchtungen richtig liegt.
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Quelle: Perform




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