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Thomas Müller verlässt den FC Bayern München im Sommer - Lothar Matthäus rät ihm zum Wechsel in US-Liga MLS: "Er könnte da befreiter leben"
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Publiziert 10/04/2025 um 13:40 GMT+2 Uhr
Lothar Matthäus rät Thomas Müller nach dessen Abschied von Bayern München zu einer Zukunft in den USA. "Thomas hat so viele Möglichkeiten, aber ich könnte ihn mir sehr gut in der MLS vorstellen", sagte der deutsche Rekordnationalspieler bei einem "Sky"-Pressetermin in München. Er habe selbst erfahren, wie wertvoll der "tolle Schritt" über den großen Teich in Sachen Lebenserfahrung sei.
Thomas Müller beim Spiel des FC Bayern München gegen Inter Mailand
Fotocredit: Getty Images
Als mögliche Ziele nannte Matthäus Vizemeister Red Bull New York und den Münchner Partnerverein Los Angeles FC.
"Er wäre dort das Aushängeschild und könnte da befreiter leben, das habe ich auch gemerkt, da konntest du mal Privatperson sein", sagte Matthäus: "Er spricht super Englisch - dieses Problem hatte ich, als ich rübergegangen bin, er ist mir da weit voraus. Und Bayern München hat auch ein Büro in New York, da kann man ja auch mal ins Marketing reinriechen."
Allerdings gibt es nicht nur aus den USA Interesse an Müller. Einem Bericht des türkischen Portals "sporx.com" zufolge setzt sich Fenerbahce Istanbul mit einer Verpflichtung des 35-Jährigen auseinander.
Die Turbulenzen um Müllers erzwungenes Bayern-Aus im Sommer kann Matthäus indes nicht nachvollziehen. Sportvorstand Max Eberl habe einen Plan gehabt, aber Uli Hoeneß "einen anderen - jeder hat seinen, das ist schlecht", sagte er und prangerte "sinnlose Schlagzeilen" über Wochen an, "das war nicht optimal gelöst".
Probleme zwischen Eberl und hoeneß?
Überhaupt sieht er bei den Bayern wie beim Klassiker-Gegner Borussia Dortmund (Samstag, 18:30 Uhr im Liveticker) die interne Unruhe als Problem.
"Der Uli schwebt, der Watzke schwebt, der Kalle ist da - und alle reden. Da ist es schwierig für die Nachfolger, in den Fußstapfen zu wachsen und sich frei zu entfalten. Sie müssten die Kommunikation miteinander suchen, nicht mit der Öffentlichkeit."
Speziell im Verhältnis zwischen Eberl und Hoeneß knirscht es aus Matthäus-Sicht. "Einer sitzt an der Säbener Straße, der andere am Tegernsee - und anscheinend gibt es keine direkte Verbindung zwischen ihnen."
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(SID)
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Quelle: Perform
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