RB Leipzig lässt zu Hause gegen Union Berlin Punkte liegen - Lois Openda scheitert vom Punkt an Frederik Rönnow

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RB Leipzig hat erstmals in der noch jungen Bundesliga-Saison Punkte liegen gelassen. Das Team von Trainer Marco Rose musste sich am 3. Spieltag zu Hause gegen Union Berlin mit einem torlosen Remis begnügen. Die beste Chance für die Sachsen hatte Loïs Openda, der mit einem Foulelfmeter an Frederik Rönnow scheiterte (74.). RB springt dank des Punktgewinn in der Tabelle dennoch erstmal auf Rang zwei.

Lois Openda (RB Leipzig) scheiterte gegen Union Berlin vom Elfmeterpunkt

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echvogel Lois Openda war untröstlich. Der Angreifer von RB Leipzig stand alleine im Mittelkreis, nachdem ihm in der Schlussphase ein bitterer Fehlschuss vom Punkt unterlaufen war.
Selbst nach den Aufmunterungen seiner Mitspieler wenig später wirkte der Belgier enttäuscht. Die zu harmlosen Sachsen ließen beim 0:0 gegen Union Berlin unnötig Punkte liegen - auch weil Openda spät per Foulelfmeter die Chance auf den Sieg vergeben hatte.
"Leider ist der Elfmeter nicht reingegangen. Das passiert", sagte sein Teamkollege Kevin Kampl über die Szene aus der 74. Minute, in der Union-Torhüter Frederik Rönnow pariert hatte, bei Sky. "Wir müssen sehen, dass wir über die 90 Minuten noch mehr Torchancen entwickeln."
Und obwohl die Leipziger vor dem Champions-League-Auftakt am Donnerstag (21:00 Uhr) bei Atletico Madrid einen kleinen Dämpfer kassierten, blickte Kampl optimistisch nach vorne: "Das wird uns in keinster Weise zurückwerfen."
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Lois Openda trifft gegen Union Berlin das Tor nicht

Fotocredit: Getty Images

Kein Cheftrainer auf der Bank

Für Gesprächsstoff hatten im Vorfeld die beiden Trainer gesorgt - ohne überhaupt am Spiel beteiligt zu sein. Oder gerade deswegen.
Während Co-Trainer Alexander Zickler den gesperrten RB-Coach Marco Rose nach dessen Gelb-Roter Karte beim 3:2-Sieg bei Bayer Leverkusen ersetzen musste, fiel Union-Trainer Bo Svensson kurzfristig wegen eines Infektes aus. Anstelle des Dänen betreute Assistent Babak Keyhanfar die Mannschaft.
Auf der Tribüne der mit 47.800 Zuschauern ausverkauften Red Bull Arena sah Rose, wie sich seine Mannschaft sichtlich um Ballbesitz und Dominanz bemühte.
RB drückte die Gäste tief in die eigene Hälfte, suchte meist vergeblich die Lücke in der kompakten Fünferkette der Köpenicker. Den ersten Warnschuss, der jedoch klar am Tor vorbei flog, gab Openda (13.) nach einem Konter ab. Kurz danach zielte Kevin Kampl aus spitzem Winkel knapp drüber.

Torchancen bei Leipzig Mangelware

Sonst ging jedoch wenig, Einzelkönner wie Xavi Simons kamen kaum durch, und Torchancen waren im ersten Durchgang trotz des Leipziger Drucks Mangelware. Vor allem von den Unionern, die sich nahezu komplett auf Konter verlegten, kam nicht genug Entlastung.
Svenssons Team hatte die Offensive neu aufgestellt, Tim Skarke und Laszlo Benes rückten in die Startelf und sollten mit Benedict Hollerbach Akzente setzen. Dennoch verzeichneten die Berliner bis zur Pause nicht eine einzige wirkliche Gelegenheit.
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Für Xavi Simmons ist gegen Union Berlin kein durchkommen

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Nach der Halbzeit sah es zunächst so aus, als würde sich das zähe Spiel aus dem ersten Abschnitt fortsetzen - bis Unions Tom Rothe aus dem Nichts fast zur Führung traf (58.). Für die erste Großchance der Gastgeber brauchte es die Hilfe des Zufalls.
Nach toller Einzelaktion klatschte ein abgefälschter Schuss von Xavi (68.) gegen die Latte. Als kurz darauf Unions Kevin Vogt den durchgestarteten Openda im Sechzehner fällte, trat der Belgier selbst zum Strafstoß an - doch ihm versagten die Nerven.
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Quelle: Perform


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