SC Freiburg dreht Partie gegen den VfB Stuttgart und holt drei Punkte zum Saisonstart - Doppelpack von Lukas Kübler

Der SC Freiburg hat einen perfekten Saisonstart in der Bundesliga erwischt und im Prestigeduell gegen den VfB Stuttgart mit 3:1 (1:1) die Oberhand behalten. Ermedin Demirovic brachte die Gäste aus Schwaben zwar früh in Führung (2.), doch Lukas Kübler per Doppelpack (26., 61.) und Ritsu Doan mit einem kuriosen Kullertor (54.) drehten die Partie im Europa-Park-Stadion zugunsten der Gastgeber.

Jubel beim SC Freiburg

Fotocredit: Getty Images

Nach 13 Jahren starteten die Freiburger mit Julian Schuster mal wieder mit einem anderen Trainer als Christian Streich in die Saison - und das mit Erfolg.
"Ein toller Start für uns, die Jungs haben unglaublich gespielt. Wir sind froh über die ersten drei Punkte", sagte Schuster nach seinem Traumdebüt: "Wir haben den Fußball von Stuttgart ganz gut in den Griff bekommen. Großes Kompliment an die Jungs."
Vorgänger Streich war pünktlich zum Saisonstart in den Spanien-Urlaub aufgebrochen. "Auch wenn er nicht hier ist, steckt ganz viel Christian in uns. Irgendwie war er doch bei uns", betonte Schuster, der auf Michael Gregoritsch (Muskelfaserriss) verzichten musste.
Auf der Gegenseite standen nach den Abgängen zahlreicher Leistungsträger mit Frans Krätzig, Julian Chabot und Demirovic drei Neuzugänge in der Startelf.
Demirovic brauchte gerade mal 75 Sekunden für sein Debüt-Tor, der frühere Freiburger traf gegen den Ex-Verein sehenswert aus acht Metern per Seitfallzieher. Ansonsten tat sich der Favorit bei 34 Grad allerdings schwer.

Küblers Ausgleich aus dem Nichts

Die Mannschaften neutralisierten sich bis zur ersten Trinkpause weitgehend im Mittelfeld, Torraumszenen waren vor 34.700 Zuschauern Mangelware. Der Ausgleich von Kübler per strammem Flachschuss aus 25 Metern kam aus dem Nichts.
Der Sport-Club ließ sich davon allerdings beflügeln, entwickelte nun deutlich mehr Offensivdrang. Erst zirkelte Vincenzo Grifo knapp vorbei (28.), dann setzte er einen Freistoß ans Außennetz (32.).
Dem VfB Stuttgart fehlte noch die Passsicherheit der Vorsaison, lange Ballstafetten blieben Mangelware. Stattdessen musste Alexander Nübel gegen Merlin Röhl retten (34.).

Kurioses Führungstor durch Doan

Auch nach dem Wechsel blieb Freiburg das aktivere Team. Doan drückte eine Hereingabe von Christian Günter kurios im Sitzen über die Linie, ehe Kübler völlig freistehend eine Ecke zu seinem ersten Bundesligadoppelpack einnickte.
Sebastian Hoeneß reagierte auf den Rückstand mit einem Dreifachwechsel, mit Fabian Rieder verzog einer der Eingewechselten aus der Distanz nur knapp (67.). Eine wirkliche Schlussoffensive entfachte der VfB allerdings nicht.
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(SID)
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Quelle: Perform


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