Stimmen zum Klopp-Hammer: Neuer Job für Ex-Dortmund und Liverpool-Trainer als Red Bull Head of Global Soccer

Alte Weggefährten, Experten und Kollegen äußern sich zu der Nachricht vom neuen Engagement von Jürgen Klopp. Der ehemalige BVB-Trainer Klopp wird bei Red Bull "Head of Global Soccer" und somit die weltweiten Aktivitäten des Konzerns im Fußball verantworten. Für Oliver Mintzlaff, dem Red-Bull-Geschäftsführer, ist es die "stärkste Red-Bull-Verpflichtung in der Geschichte".

Für Oliver Mintzlaff ist die Verpflichtung von Jürgen Klopp bei Red Bull ein echter Coup

Fotocredit: Getty Images

Auch Hans-Joachim Watzke hat Jürgen Klopp viel Erfolg für seine neue Aufgabe bei Red Bull gewünscht. "Ich wünsche Jürgen, wie eigentlich immer, eine glückliche Hand in seinem neuen Job", sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund am Mittwoch dem "SID".
Watzke wusste nach eigenen Angaben schon von Klopps Plänen. "Für mich war es keine Überraschung, weil wir persönlich darüber gesprochen haben", sagte er.
Klopp war von 2008 bis 2015 BVB-Coach, der heute 57-Jährige führte den Klub in dieser Zeit zweimal zur Meisterschaft und einmal zum DFB-Pokalsieg. Nach neun Jahren in Liverpool, inklusive Champions-League-Triumph, Meistertitel und dem Gewinn des FA-Cups, hatte sich Klopp eine Pause verordnet.
Telefon statt Taktiktafel, Business-Seat statt Trainer-Bank: Klopp is back. Als Manager. Red Bull hatte den spektakulären Transfer-Coup schon am Mittwochmorgen verkündet.

Weitere Stimmen zum Klopp-Job

Oliver Mintzlaff (Geschäftsführer Red Bull): "Wir sind sehr stolz auf diese herausragende und sicherlich stärkste Verpflichtung in der Fußballgeschichte von Red Bull. Jürgen Klopp ist eine der größten und einflussreichsten Persönlichkeiten im Weltfußball, mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und Charisma."
"In seiner Rolle als Head of Soccer wird er unser Engagement im internationalen Fußball und dessen weitere Entwicklung maßgeblich beeinflussen. Wir erhoffen uns von ihm wertvolle und entscheidende Impulse in wichtigen Bereichen, um die Vereine kollektiv und individuell noch besser zu machen."
Ralf Rangnick (Nationaltrainer Österreichs und ein Vorgänger Klopps bei Red Bull): "Ich hatte eineinhalb Jahre das Amt inne. Ich weiß, dass es eine sehr spannende, anspruchsvolle und komplexe Aufgabe sein kann, die aber auch sehr zeitintensiv ist. Ich war in diesen eineinhalb Jahren des Öfteren in Brasilien und in den USA, in Leipzig sowieso."
"Ich weiß aber nicht, was mit Jürgen Klopp besprochen wurde und wie er diese Rolle interpretiert. Ich habe damals für alle drei Vereine die Kaderplanung zumindest mitbegleitet. Ob das jetzt auch so ist, weiß ich nicht. Es wird sicher spannend sein, in den nächsten Monaten zu verfolgen, inwiefern sich Jürgen da einbringen kann."
Lothar Matthäus (Rekordnationalspieler bei skysport.de): "Ich glaube, bei Red Bull denkt man ganz groß - Jürgen Klopp ist ganz groß. Das passt zusammen. Wenn das jemand kritisiert, sage ich: Wir alle sollten offen sein für neue Dinge."
"Wichtig ist, dass er dem Fußball erhalten bleibt und dem Fußball weiterhin Impulse geben kann. Dann schauen wir mal, was dabei herauskommt und hoffen trotzdem, dass er vielleicht einmal irgendwann in den nächsten Jahren auch wieder auf der Trainerbank zu sehen ist."
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(SID)
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Quelle: Perform


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