1. FC Heidenheim schlägt Union Berlin und feiert ersten Sieg nach 15 Spielen - im Tabellenkeller brennt noch Licht

Der 1. FC Heidenheim schlägt den 1. FC Union Berlin mit 3:1 (2:0) und kann leise noch vom Relegationsplatz träumen. Mathias Honsak legte mit seinem Doppelpack (9./36.) den Grundstein für den ersten Sieg seit 15 Spielen, Budu Zivzivadze konterte den Anschlusstreffer von Leopold Querfeld (75.) nach vier Minuten. Trotz des Erfolges haben die Heidenheimer noch sechs Punkte Rückstand auf Rang 16.

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Quelle: Eurosport

Frank Schmidt war bestens gelaunt. Mit einem breiten Grinsen ging der Trainer des 1. FC Heidenheim über den Platz und schwor seine Spieler im Kreis auf den Saisonendspurt ein. Von Endzeitstimmung ist in Heidenheim nichts spürbar.
Trotz der weiter ziemlich aussichtslosen Lage im Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga drehten die Profis des Schlusslichts unter großem Applaus des Publikums eine Ehrenrunde, dem soeben gesendeten Lebenszeichen sei Dank.
"Endlich!", betonte Kapitän Patrick Mainka nach dem 3:1 (2:0) gegen "Lieblingsgegner" Union Berlin bei "DAZN": "Wir haben nach diesem Sieg so lange gelechzt, da steckt so viel Arbeit drin. Was die Mannschaft heute geleistet hat, ist Wahnsinn. Das tut unfassbar gut."
Erstmals seit über vier Monaten und nach 15 Partien ohne Sieg hatte der FCH mal wieder einen Dreier zu bejubeln. Genug, um zumindest ganz leise Hoffnungen auf einen Klassenerhalt zu wecken?

Heidenheim mit monatelanger Negativserie

Am Samstag war da erstmal "pure Erleichterung", wie Mainka betonte. Am 31. Spieltag ist der direkte Rivale FC St. Pauli in Heidenheim zu Gast. Spätestens dann wissen die Heidenheimer, wie real die neuen Hoffnungen sind - oder ob ihr Weg tatsächlich zurück in die 2. Liga geht.
Mathias Honsak (9., 36.) und Budu Zivzivadze (79.) erzielten am Samstag die Tore für den FCH, der auch im sechsten Bundesliga-Duell mit Union ungeschlagen blieb. Die Berliner, für die Leopold Querfeld (75.) zum zwischenzeitlichen Anschluss traf, verpassten es ihrerseits, alle Zweifel am Klassenerhalt zu beseitigen.
Die monatelange Negativserie der Heidenheimer hatte auch bei Schmidt Spuren hinterlassen. "Das zu ertragen, ist wirklich schwierig", sagte der Coach zuletzt: "Wir brauchen diese drei Punkte dringend, für unser Gefühl." Seine Spieler müssten sich "strecken bis zum Schluss" und "immer Vollgas dagegenhalten - das fordere ich von jedem ein".

Zivzivadze kontert Querfeld schnell

Seine Mannschaften gehorchte. Nur einen Schreckmoment mussten die Heidenheimer überstehen, als Unions Derrick Köhn (2.) früh die Führung auf dem Fuß hatte.
Der Außenbahnspieler zielte aus rund acht Metern jedoch zu hoch. Heidenheim war nun wach - und übernahm die Kontrolle. Honsak nutzte nach einer Flanke von Marvin Pieringer gleich die erste Chance zur Führung.
Mit der Führung im Rücken agierte Heidenheim sehr souverän, ließ defensiv kaum etwas zu - und konnte sich erneut auf Honsak verlassen. Auf den Anschluss von Querfeld antwortete Zivzivadze.
(SID)
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Quelle: Perform


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