1. FC Heidenheim schlägt SC Freiburg in der Nachspielzeit - Stefan Schimmer beschert den Gastgebern drei Punkte

Der 1. FC Heidenheim hat im Abstiegskampf der Bundesliga den nächsten Achtungserfolg gefeiert. Eine Woche nach dem umjubelten Last-Minute-Sieg bei Union Berlin gewann die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt erneut dank eines späten Tores und besiegte den Europapokal-Teilnehmer SC Freiburg durchaus verdient mit 2:1 (0:1).

Jubel bei Heidenheim-Profi Patrick Mainka

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Mit einem breiten Grinsen schritt Frank Schmidt an der Seite seiner Spieler über den Rasen und feierte den nächsten Last-Minute-Wahnsinn.
Nur eine Woche nach dem dramatischen Erfolg bei Union Berlin hatten die neuen Comeback-Qualitäten des 1. FC Heidenheim nicht nur seinem Coach erneut ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, nach dem 2:1 (0:1) gegen den SC Freiburg sind die Gruselwochen zu Beginn der Saison auf der Ostalb vorerst vergessen.
"Überragend", schwärmte Schmidt nach dem zweiten Sieg in Folge bei "DAZN": "Die Mannschaft hat nicht aufgehört und hat sich an letzte Woche erinnert, dass bis zum Schluss alles geht."
Die Mannschaft kämpfe "bis zum Ende", schwärmte Siegtorschütze Stefan Schimmer: "Da sieht man schon einen Umschwung. Es ist noch ein sehr langer Weg, aber wir wollen das Positive mitnehmen."

Schimmer wird erneut zum Helden

Schimmer (90.+4), der schon am vergangenen Samstag bei Union (2:1) die Wende eingeleitet hatte, hatte in der Nachspielzeit zum verdienten Sieg getroffen. "Als Stürmer brauchst du das Quäntchen Glück und wenn's dann mal läuft, dann fliegt dir der Ball vor die Füße", sagte der Stürmer nach seinem vierten Saisontor.
Zuvor hatte Kapitän Patrick Mainka (59.) den glücklichen Freiburger Führungstreffer von Johan Manzambi (40.) ausgeglichen. Während der FCH mit nun zwölf Punkten den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze schaffte, war der Frust bei den Freiburgern nach dem fünften sieglosen Auswärtsspiel in Folge groß.
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Heidenheim gegen Freiburg

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Jung patzt vor dem Siegtor

"Es ist sehr hart auf diese Art und Weise so spät zu verlieren", klagte Trainer Julian Schuster: "Wir schenken ihnen zwei Tore, das ist zu einfach und darf uns nicht passieren." Nachdem Lukas Kübler beim Ausgleich durch Mainka folgenschwer ausgerutscht war, spielte Anthony Jung in der Nachspielzeit einen Rückpass genau in den Lauf von Schimmer, der Torwart Noah Atubolu umkurvte und einschob.
Ein unglückliches Ende allemal - und doch war der Heidenheimer Sieg verdient. Schon in der eher unspektakulären ersten Halbzeit hatte Mathias Honsak (20., 30.) zweimal aus aussichtsreicher Position vergeben. Die Freiburger hingegen präsentierten sich eiskalt und gingen dank Manzambi durch ihren ersten richtigen Abschluss in Führung.
Nachdem Beste (55.) in einer guten Freiburger Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit noch knapp das 2:0 verpasste, traf Mainka nach einer guten Stunde zum Ausgleich. Heidenheim wurde nun wieder mutiger und drückte auf den Siegtreffer. Schimmer belohnte die Bemühungen.
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(SID)
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Quelle: Eurosport


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