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1. FC Heidenheim verpasst Überraschung beim Wolfsburg knapp - Moritz Jenz rettet VfL einen Punkt
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Update 18/01/2026 um 00:34 GMT+1 Uhr
Der VfL Wolfsburg hat wichtige Punkte im Rennen um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga liegen gelassen. Gegen den Abstiegskandidaten 1. FC Heidenheim retteten die Wölfe nach Rückstand zum Rückrundenauftakt am Samstag zwar noch ein 1:1 (0:1), für die eigenen Ansprüche ist dies jedoch zu wenig. Wolfsburg hat drei der vergangenen vier Ligaspiele nicht gewonnen.
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Leichte Pfiffe hallten durch die Volkswagen Arena, Remis-Retter Moritz Jenz hockte ernüchtert auf dem Rasen und schüttelte den Kopf. Der VfL Wolfsburg hat wichtige Punkte im Rennen um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga liegen gelassen (zur Bundesliga-Tabelle).
Gegen den Abstiegskandidaten 1. FC Heidenheim holten die Wölfe nach Rückstand zum Rückrundenauftakt am Samstag zwar noch ein 1:1 (0:1), für das eigene Selbstverständnis ist dies jedoch zu wenig.
"Das ist sicher nicht unser Anspruch", sagte VfL-Sportdirektor Pirmin Schwegler bei Sky: "Wir hatten lange Mühe, zu wenig Druck, zu wenig Tempo. Und wir haben die Lösungen nicht gehabt. Rund um den Ausgleich war es dann gut."
Jenz (80.) sicherte dem VfL, der drei der vergangenen vier Ligaspiele nicht gewonnen hat, mit seinem Tor den Punktgewinn. Adrian Beck (45.+1) traf für Heidenheim. Das Team von Trainer Frank Schmidt ist nun fünf Partien in Serie sieglos und steckt weiter tief im Tabellenkeller. "Es ist fast zu wenig für uns heute. Wir haben ein sehr gutes und konzentriertes Auswärtsspiel gemacht", sage Schmidt.
Heidenheim trotz Defensiv-Mauer offensiv gefährlich
Nachdem sich die Wolfsburger am Mittwoch mit dem 2:1 gegen den FC St. Pauli für die 1:8-Pleite bei Bayern München rehabilitiert hatten, brauchten sie gegen den nächsten Abstiegskandidaten etwas Anlaufzeit. Nach 19 ereignisarmen Minuten setzte VfL-Spielmacher Lovro Majer einen ersten Fernschuss daneben, kurz darauf wurden die Gäste durch einen Versuch von Marnon Busch (20.) aus rund 25 Metern, der knapp drüber ging, erstmals gefährlich.
Erst spät im ersten Durchgang nahm das Spiel Fahrt auf. Plötzlich hatten die Heidenheimer, die Ende der ersten Halbzeit stärker wurden, die Führung auf dem Fuß. Nach einem Fehlpass von VfL-Verteidiger Aaron Zehnter war Mathias Honsak (35.) frei durch, im Duell rettete Wolfsburgs Torwart Kamil Grabara. Mehr Glück hatte Beck, der per Volley einschoss, nachdem die Wolfsburger eine Heidenheimer Flanke im Strafraum nicht konsequent genug geklärt hatten.
Nach der Pause kam Wolfsburg zu einer ersten guten Möglichkeit. Heidenheims Schlussmann Diant Ramaj rettete nach einem strammen Flachschuss von Christian Eriksen (55.). Wie im ersten Durchgang strahlten die Gäste, die die gegnerischen Offensivbemühungen bis dato leidenschaftlich verteidigten, jedoch fortwährend Gefahr aus. Grabara hielt einen Kopfball von Beck (60.) nach Flanke von Niklas Dorsch glänzend. In der Schlussphase köpfte Jenz den Ausgleich für die Wolfsburger, die danach gar auf den Sieg drängten.
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(SID)
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